Gaming mit Herzblut

Diese Game-Genres sind während der Pandemie so richtig erfolgreich geworden

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Im Januar 2020 ließ sich nur schwerlich abstecken, wie sehr wir unser Leben in Rekordzeit haben umstellen müssen. Ganz egal, ob es um Freundeskreise, den Arbeitsplatz oder Hobbys ging: Alle Standards, die bisher galten, waren plötzlich aus dem Fenster, mussten neu überdacht oder gar verhandelt werden. Die Gaming-Branche hingegen erlebte aus guten wie nachvollziehbaren Gründen Rekordumsätze. Wir haben uns angesehen, welche Genres und Spiele besonders angesagt waren und die Sorgen des Alltags vorübergehend haben vergessen lassen.

Gemeinsam statt einsam

Während der Corona-Pandemie haben wir unser unbeschwertes Leben schätzen gelernt. Wer hätte vorher gedacht, was für ein Privileg es darstellt, den Abend mit Freunden zu verbringen, eine Bar zu besuchen oder den neuen Blockbuster im Kino zu schauen? Vor allem Sportler haben sprichwörtlich in die Röhre geschaut. War es ihnen vorher mehrmals wöchentlich möglich, mit der Mannschaft zu trainieren, verweilten sie nunmehr daheim. Ein Glück also, dass Teamgeist und perfekte Absprachen auch in der digitalen Welt ausgelebt werden können. MOBA-Titel erfreuen sich einer ungebrochenen Popularität und haben in der Vergangenheit so manchen Spieler mit ungeahnten Reichtümern ausgestattet.

MOBA? Das steht für Multiplayer Online Battle Arena – und ist eben das. Spieler treten im Rahmen von Teams gegeneinander an und versuchen je nach Modus, einander abzuschießen oder anderweitige Ziele zu erreichen. Alleingänge führen genauso zum Misserfolg wie beim Fußball, Eishockey oder Basketball. Eine unmittelbare Kommunikation, bestenfalls mit Headset in Echtzeit, ist unabdingbar, wenn Spiele wie League of Legends, Dota 2, Heroes of the Storm, Paladins oder Smite mit Erfolgsmomenten einhergehen sollen. Und wer weiß: Vielleicht wurde 2020 die ein oder andere eSports-Karriere in die Wege geleitet. Bei den größten Turnieren stehen Millionengewinne in der Schwebe.

Das Spiel um Geld

So schön, spannend und nervenaufreibend die Abenteuer vor PC oder Konsole ausfallen: Noch schöner ist die spielerische Jagd nach dem Hauptgewinn. Das Glücksspiel hat sich fest in der Mitte der Gesellschaft verankert und längst von seinen schwarzen Schafen getrennt. Nicht zuletzt haben sich in Deutschland einmal mehr die Gesetze geändert, um digitale Spielotheken sicherer und transparenter für den Konsumenten zu machen. Besser noch: Neukunden haben die Möglichkeit, sich einen Bonus ohne Einzahlung zu sichern und die ersten Erfahrungen auf Kosten des Hauses zu sammeln. Vor der Auszahlung sind lediglich die geltenden Bonus- und Umsatzkonditionen zu beachten.

Moderne Portfolios platzen aus allen Nähten. In so mancher Online-Spielothek warten über 1000 verschiedene Slotautomaten darauf, mit einem Einsatz versehen zu werden. Die Zeiten, in denen lediglich auf Barren und Früchte gestarrt werden konnte, sind vorbei. An der Tagesordnung stehen Reisen in fremde Kulturen, Ausflüge unter die Meeresoberfläche oder in den Weltraum. Veröffentlichungen wie Gonzo’s Quest, Book of Dead oder Starburst halten qualitativ problemlos mit AAA-Titeln mit. Allerdings warnen wir davor, den Geldgewinn als allzu sicher anzusehen. Trotz der Ausschüttungsquoten von durchschnittlich 96 Prozent kann restlos jeder Einsatz verloren gehen. Es lohnt sich, ein Hobbybudget festzulegen, bevor die erste Umdrehung über die Bühne geht.

Freundschaft oder Verrat?

Freundeskreise schreiben die besten Geschichten. Sie sind lustig, dramatisch, gelegentlich auch wahnsinnig frustrierend. Doch am Ende des Tages raufen wir uns zusammen und sind froh, einander zu haben. Die Pandemie hat Freundschaften auf eine harte Probe gestellt. Denn so manche Gewohnheit, und sei es nur das obligatorische Treffen am Wochenende, ist plötzlich unmöglich geworden. Wer im richtigen Moment geschaltet hat, ist auf Among Us aufmerksam geworden. Das bereits 2018 veröffentlichte Spiel ist 2020 durch die Decke gegangen und hat Freunde so sehr verzweifeln und miteinander lachen lassen wie kein anderer Titel.

Doch um was geht es in dem Multiplayer-Spiel überhaupt? Spieler schlüpfen in die Rolle von kleinen und individuell anpassbaren Männchen. Das Ziel: so schnell wie möglich Aufgaben erledigen. Der Haken: Ein bis zwei Spieler sind Betrüger, setzen also alles in Bewegung, um die restlichen Teilnehmer zu sabotieren. Folglich gilt es für die normale Besatzung, aufmerksam zu bleiben, Frechheiten zu erkennen und die Hochstapler zu entlarven. Denn auch wenn die Fieslinge enttarnt wurden, hat die sogenannte Crew gewonnen. Klingt simpel – ist es auch. Und doch so unendlich spaßig, weil sich immer wieder neue Strategien finden, um dem gegnerischen Team ein Schnippchen zu schlagen und Verwirrung zu stiften.

Der Letzte überlebt

Ob Home Office, verkürzte Arbeitszeiten oder ein notwendig gewordener Berufswechsel: Die meisten von uns hatten coronabedingt plötzlich weitaus mehr Freizeit als vorher. Und keine Frage: Jene hätte dafür genutzt werden können, eine neue Sprache zu lernen, die Programmierfähigkeiten zu verbessern oder die vielen Bücher zu lesen, die seit Jahren im Schrank verstauben. Wer den Gaming-Blog GAMEYARD besucht, hat sich aber sehr wahrscheinlich vor Rechner oder Konsole ausgetobt und ganz andere Fertigkeiten erlangt.

Battle-Royale-Spiele erlebten während der Pandemie eine neue Hochphase. Zahlreiche Gamer begaben sich zum ersten Mal ins Gefecht und wetzten die Klingen bei Fortnite, Apex Legends, PlayerUnknown’s Battleground, Warzone oder dem knuffigen Ableger Fall Guys. Das Genre geht auf das gleichnamige Buch zurück, das später auch verfilmt wurde. Eine festgelegte Anzahl an Teilnehmern begibt sich in ein abgestecktes Areal und spielt so lang gegeneinander, bis nur noch einer steht. Dass es dabei viel zu lernen und zu entdecken gilt, versteht sich von selbst. Von nichts kommt eben auch beim Gaming nichts.

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