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Erste Eindrücke von Pokémon GO

Zwischen Serverproblemen, Taubsis und zu wenig Datenvolumen habe ich mich die letzten Tage mit Pokémon GO durch die Stadt geschlagen und so viele fremde Menschen getroffen, wie wohl noch durch kein anderes Spiel. Pokémon GO verbindet, bewegt und fesselt. Allerdings hat das Spiel auch noch so seine Macken und Tücken.

Erste Eindrücke von Pokémon GO

Früher sind wir, wenn die Server down waren, nach draußen gegangen. Heute gehen wir rein. Dieses Gefühl kennt wohl jeder Gamer, der sich Pokémon GO heruntergeladen hat. Nach einer kurzen Anmeldung via Google geht’s auch schon los. Wir beginnen, typisch für die Reihe, mit einer Einführung eines Pokémon-Professors. Professor Willow erklärt uns die Welt der Pokémon. Bereits innerhalb der ersten Sekunden kommen diverse Kindheitserinnerungen zurück. Als wir dann auch noch die Wahl zwischen den Startern Glumanda, Bisasam, Shiggy und, im seltensten Falle, sogar Pikachu haben, begann wohl so mancher von uns hysterisch zu kreischen. Ich habe mich, wie damals, für Glumanda entschieden. Damit geht unsere Reise durch die nigelnagelneue Region “Erde” auch schon los. Zu Beginn habe ich mich in etwa so nutzlos wie ein gestrandetes Karpador gefühlt.

Das Spielprinzip ist einfach: Wir starten mit 50 Pokébällen. Die App greift auf Google Maps zu und zeigt uns in unserer realen Umgebung, an welchen Stellen sich Arenen, Pokéstops oder Pokémon befinden. In Arenen können wir uns mit anderen Spielern duellieren und messen. Pokéstops machen auf die Besonderheiten der eigenen Stadt aufmerksam und befinden sich an Wahrzeichen oder besonderen Orten. Dort können wir Pokébälle, Pokéeier oder auch Tränke und andere seltenere Items bekommen. Stoßen wir auf ein Pokémon, müssen wir lediglich den Ball danach werfen, um es zu fangen. – Zumindest in der Theorie. In der Praxis hat sich dabei leider des Öfteren mein Handy aufgehangen, die Internetverbindung war zu schlecht oder die Server sind zusammengebrochen.

Severprobleme, Datenvolumen und Teams

Dennoch ist die ganze Welt gehyped und auf der Suche nach den kleinen, süßen Monstern. Auch ich mache da keine Ausnahme und verabrede mich sogar gerne mit Freunden, um auf die Jagd zu gehen. Pokémon GO hat bei mir einen neuen Sammelwahn ausgelöst und da scheine ich nicht die einzige zu sein. Umso ärgerlicher ist es natürlich, wenn die Server dann mal wieder streiken oder das Datenvolumen des eigenen Handys nicht mehr mitmacht. Diesen beiden Problemen schiebe ich es auch zu, dass ich, trotz einer Woche des “Spielens” gerade einmal Level 5 erreicht habe. Mit diesem Levelaufstieg können wir uns für eines von drei Teams entscheiden:

  • Team Intuition: Gespür. Angeführt von Spark. Das legendäre Pokémon ist Zapdos.
  • Team Weisheit: Forschung. Angeführt von Blanche. Das legendäre Pokémon ist Arktos.
  • Team Wagemut: Stärke. Angeführt von Candela. Das legendäre Pokémon ist Lavados.

Ich habe mich für Team Weisheit entschieden. Die Entscheidung habe ich vorher mit meinen Freunden abgesprochen und auch von ihnen abhängig gemacht. Welche Auswirkung die Wahl des Teams hat, ist noch nicht ganz klar. Es wäre möglich,dass man nur als jeweiliges Teammitglied die Chance bekommt, das jeweilige legendäre Pokémon zu fangen. Ein späterer Wechsel des Teams ist bislang nicht möglich. Viel Gelegenheit dieses Feature auszuprobieren blieb mir bislang jedoch noch nicht, da das Spiel sich bei mir bisher alle paar Minuten aufhängt. Das wiederrum dämpft leider auch immer wieder den Spielspaß. So schön die Idee des Games auch ist und so begeistert ich anfänglich vom Spiel auch war, ließ meine Freude schnell nach, als sich zum dutzensten Mal mein Handy beim Fangen eines Pokémon aufgehängt hat, die Karten nicht geladen sind oder mir Pokémon einfach nicht angezeigt wurden.

Akkulaufzeit bei Pokémon GO

Angehende Pokémon-Trainer sollten sich bewusst sein, dass das Game jede Menge Akku frisst. Dafür habe ich jedoch ein paar Tipps und Tricks für euch zusammengetragen:

  1. Batteriesparer einschalten & Sounds und Vibration ausschalten. (Pokémon Go-App -> Pokéball Symbol -> Einstellungen)
  2. Cache eures Handys regelmäßig löschen.
  3. Die WLAN-Funktion des Handys ausschalten, damit euer Telefon nicht ständig nach WLAN-Zugängen sucht.
  4. Bluetooth ausschalten.
  5. Den Stromsparmodus des Handys einschalten.
  6. Über die Google Maps App die Offlinekarte eurer Stadt herunterladen.
  7. Am hilfreichsten ist es natürlich immernoch eine Powerbank dabei zu haben, um das Handy auch unterwegs aufladen zu können.

Fazit zu Pokémon GO

Die App steckt ganz klar noch in den Kinderschuhen und hat so ihre Macken und Fehler. Nichts desto trotz steckt hinter dem Spiel jede Menge Potenzial und sobald die Serverprobleme behoben werden und ich einen neuen Handyvertrag abgeschlossen habe, sollte dem Spielspaß nichts mehr im Wege stehen. Die Idee ist großartig und das Game verbindet bereits jetzt Menschen miteinander. Ich persönlich würde mir wünschen auch außerhalb der Arenen gegen meine Freunde Kämpfe austragen zu können oder Pokémon mit anderen Spielern tauschen zu können, da das in den Gameboy-Spielen immer einer der größten Faktoren gewesen ist.

Bis die Serverprobleme sich nicht gebessert haben, werde ich das Spielen von Pokémon GO wohl erstmal einschränken oder pausieren. An sich bin ich aber begeistert von dem Game und ich freue mich schon darauf, erste Kämpfe mit meinen Freunden auszutragen. Welchem Pokémon GO Team seid ihr beigetreten und wieso? Was haltet ihr von dem Spiel?

Geschrieben von
Vollzeitgeek, Motion Picture-Enthusiastin und Pixelfreundin Sarah ist mit dem Gaming aufgewachsen. Besonders gerne befasst sie sich heute mit RPGs, Adventure Games, Simulationen und Strategiespielen. Der Xbox One Controller und die PC-Maus sind dabei ihre stetigen Begleiter.

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