Gaming mit Herzblut

Die besten Gaming Mäuse 2019

Gaming Maus Test: Kaufberatung und Vergleich von Mäusen für Gamer

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Die Gaming Maus ist praktisch das wichtigste Equipment für PC-Spieler. Zocken ohne eine vernünftige Gaming Maus ist so gut wie unmöglich. Eine speziell für Gamer entwickelte Maus liefert Vorteile während des Zockens und sorgt für mehr Spielspaß. Mittlerweile gibt es sehr viele Hersteller, die mehrere Modelle anbieten. Wir stellen in unserem Gaming Maus Test verschiedene Varianten vor – für jeden Geldbeutel!

Bestenliste: Welche ist die beste Gaming Maus?

Wer den Gaming PC gern zum Zocken nutzt, macht sich zurecht Gedanken um die richtige Gaming Gear. Beim Kauf von Gaming-Zubehör hast Du meist die Qual der Wahl: Hier bietet sich – gerade im Onlinebereich – ein beständig anwachsendes Angebot an verschiedenem Gaming-Zubehör. Hier findet sich für jeden Geldbeutel und für jeden Spielertyp das richtige Equipment zum entspannten Zocken.

Zum wichtigsten Gaming-Zubehör gehört definitiv die Gaming Maus. Was das betrifft, stellt sich der Käufer hier einige Fragen: Worin besteht der Unterschied zur herkömmlichen Office Maus? Wann und für wen lohnt sich eine Gaming Maus? Welches Modell ist hierbei das richtige?

In unserem Gaming Maus Test gehen wir diesen und weiteren Fragen mehr nach und geben Dir den smarten Überblick. Mit dabei sind auch die preiswertesten Angebote, Die dir Amazon derzeit zu bieten hat. Ready? Dann mach mit uns einen Abflug in die Welt der Gaming Mäuse und finde heraus, welche Gaming Mouse die richtige für Deinen Spielanspruch ist!

Lohnt sich eine Gaming Maus?

Natürlich macht eine Gaming Maus in erster Linie für Gamer Sinn, die spieltechnisch höher ambitioniert sind. Wer nur Candy Crash Saga spielt, benötigt nun wirklich keine Gaming Maus. Hierbei kommt es auf Deine Spielpräferenzen und -gewohnheiten an. Wie häufig nutzt Du den Computer zum Zocken? Welche Art Games spielst Du dabei?

Was ist beim Gameplay hinsichtlich der Maussteuerung wichtig für Dich? Diese Fragen solltest Du Dir vor dem Kauf einer Maus überlegen. Gaming Mäuse lohnen sich bereits für Gelegenheitsspieler, Viel-Zocker verzichten besser nicht auf ein professionelles Zubehör.

Du spielst nur Point-and-click-Adventures und Browergames? In dem Fall tut es natürlich auch eine Office Maus. Hierfür eine hochwertige Gaming-Gear der führenden Marken zu verwenden, wäre es wie einen Ferrari ausschließlich zu Spazierfahrten in 30 km/h-Zonen auszuführen.

Du bist ein waschechter Zocker?

Du hast höhere Spielansprüche zu verzeichnen und zockst Games, in denen Du Deine Figur frei navigierst? In all diesen Fällen setzt Du besser auf eine Gaming Maus – unabhängig davon, ob Du Gelegenheitszocker oder Vollblutgamer bist.

Die meisten Computerspiele, die sich nicht auf einfaches Point-and-click beschränken, weisen mitunter vielfältige Befehle auf. Hier sind oftmals schnelle Reaktionszeiten und Präzision von Nöten – Faktoren, die bei der Konzeption einer jeden Gaming Maus berücksichtigt werden. Eine Gaming Maus kommt im Unterschied zur herkömmlichen Office Maus mit zusätzlichen Tasten daher und ist für Videospiele konzipiert worden. Die Tasten kannst Du programmieren und so mit gängigen Spielbefehlen belegen.

Welche Gear sich für Dich eignet, richtet sich immer nach Deinen individuellen Vorlieben. Nicht alle Gaming Mäuse sind für jeden Gamer sinnvoll; dies hängt stark vom bevorzugten Gaming-Genre ab. Die Frage ist weniger: Lohnt sich eine Gaming Maus? Hier stellt sich viel eher die Frage nach dem Modell: Welche Gaming Maus ist die richtige für mich? Im Gaming Test haben wir einige gute Modelle ausgewertet und einander im Vergleich gegenübergestellt. Im weiteren Verlauf geben wir Dir zunächst jedoch einige wertvolle, weitere Tipps und beantworten Deine Fragen, die geklärt werden sollten, bevor es zur engeren Auswahl geht.

Darauf solltest Du beim Kauf einer Gaming Maus achten

Preis, Qualität und der richtige Händler: Wichtig für Deinen Geldbeutel

Zunächst gilt es natürlich erst einmal auf Preis und Qualität zu achten. Da Amazon als Anbieter besonders günstiger Online-Preise bei einer schwindend hohen Anzahl von Angeboten gilt, lohnt es sich hier für Dich definitiv, einen Abstecher zu dem Online Marktplatz zu unternehmen.

Abzuraten ist allerdings von günstigen No-Name Produkten, die sich oftmals als No-Quality entpuppen. Viele bekannte Hersteller bieten bereits kostengünstige Alternativen in guter Qualität. Bei Markenprodukten hält hier immerhin der Name des Unternehmens den Kopf hin, sodass Du hier beim Unpacking definitiv nicht das blaue Wunder erlebst, wenn Dir ein klappriges Plastikteil an einer Schnur entgegenkommt, das im online als professionelle Gaming Maus angepriesen wurde.

Wenn Du die ganzen „Schrottangebote“ schon einmal ausgrenzt, fällt der Preisbereich bis unter 40 Euro schon einmal raus. Bevor Du die Ware besonders günstig abgreifst und Dein Geld in den Wind wehst, empfiehlt es sich, ein paar Euro mehr zu bezahlen und dafür langfristig von der neuen Spielgear zu profitieren. In unserem Vergleich stellen wir Dir die aktuell besten Gaming Mäuse im Test vor. Dort findest Du auch unseren Testsieger.

Als nächstes kommt es darauf an, ob Du Gelegenheitsspieler oder Vielzocker bist. Eine High-End Gaming Maus über 100 Euro lohnt sich für den gelegentlichen Gebrauch selten. Jedoch hängt dies letzten Endes von Deinen Spielgewohnheiten und Vorlieben hinsichtlich der Spielgenres ab. Für Gelegenheitsspieler bieten sich im mittleren Preissegment von 40-100 Euro eine hohe Anzahl verschiedener Modelle der unterschiedlichen Hersteller.

5 Gaming Mäuse im Vergleich

Wir haben für dich fünf Gaming Mäuse der vorgestellten Hersteller getestet und geschaut, was jede einzelne so kann. Mit unserem Vergleich gehst du sicher, die beste Maus zu kaufen und über sämtliche Feinheiten informiert zu sein.

1. Logitech G502 Proteus Spectrum

Unsere erste Maus kommt von Logitech und ist das Flaggschiff der „G“-Serie, die Gaming Mäuse in verschiedenen Preisklassen bietet. Die kabelgebundene Maus ist mit einem präzisen, optischen Sensor ausgestattet, der dem Spieler bis zu 12.000 DPI liefert. Außerdem bietet die Maus Platz für bis zu drei Spielerprofile, eine individualisierbare RGB-Beleuchtung und Tuning-Gewichte. Zu den 11 programmierbaren Tasten verfügt die G502 außerdem über einen eingebauten DPI-Switch, den ihr mitten im Spiel betätigen könnt.

2. Razer DeathAdder Elite

Die DeathAdder Elite wurde für eSports entworfen und setzt alles auf Performance. Der optische Sensor erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 16.000 DPI und kann andere Gaming Mäuse damit getrost abhängen. Die DPI lassen sich aber über die Software, als auch über die eingebauten DPI-Tasten problemlos einstellen. Ausgestattet mit einem taktilen Mausrad und der für die Chroma-Serie bekannten einstellbaren RGB-Beleuchtung ist die DeathAdder Elite ein echter Hingucker, der aber auch bei der Performance keine Kompromisse eingeht.

3. Roccat Kone XTD

Auch Roccat ist in unserem Test vertreten und schickt die Kone XTD Optical ins Rennen, eine kabelgebundene Gaming Maus mit optischem Sensor, der bis zu 6400 DPI erreicht. Auch die Anzahl an programmierbaren Tasten kann sich sehen lassen. Durch Roccats EasyShift[+]-Technologie könnt ihr Tasten doppelt belegen und kommt so auf insgesamt 19 Tasten. Ausserdem sind noch anpassbare Beleuchtung und ein Weight Tuning System vertreten, um die Kone XTD Optical genauso anzupassen, wie du es möchtest.

4. Razer Naga Chroma

Die zweite getestete Razer Maus ist die Naga Chroma. Entwickelt wurde die Maus speziell für MMO-Spieler, was sich sofort durch das praktische Makrotastenfeld an der Daumenseite zeigt. Wie die DeathAdder kommt auch die Naga Chroma mit ihrem Sensor auf bis zu 16.000 DPI, verwendet dafür aber einen hochwertigen Lasersensor. Mit der anpassbaren Chroma-Beleuchtung ist die Naga nicht nur schnell und präzise, sondern auch was für’s Auge.

5. Sharkoon Drakonia

Die Drakonia von Sharkoon ist eine kabelgebundene Lasermaus für den Gaming-Bereich. Die elf Tasten sind über die Software problemlos programmierbar. Mit einem relativ geringen Preis eigenet sich die Drakonia gut für Einsteiger, aber auch Profis werden die Genauigkeit der Maus, die ergonimische Form und das mitgelieferte Weight Tuning System zu schätzen wissen. Auf dem internen Speicher der Maus lassen sich darüber hinaus Nutzerprofile für Gaming- und Officeanwendungen abspeichern.

Die Vorteile von Gaming Mäusen: Worauf solltest du beim Kauf achten?

Die spezielle Gaming Maus bietet viele für das Zocken nützliche Vorteile. Welche das nun konkret sind, wollen wir Dir im Folgenden vorstellen. Die Videospielmaus kommt mit vielen Features her, die bei einer herkömmlichen Office Maus nicht benötigt werden. Office-Zubehör für den PC konzentriert sich auf das Ausführen von Basisanwendungen und birgt diesbezüglich einen einfachen, funktionellen Nutzen.

Die Gaming Maus ist speziell auf Videospiele ausgelegt und soll ein einfaches Handling sowie schnelle Reaktionen bei hoher Präzision gewährleisten. Neben der rechten und linken Maustaste sowie dem Scrollrad finden sich hier weitere Tasten vor, die Du mit gängigen Spielbefehlen belegen kannst.

Höhere Präzision

Der größte Unterschied zu einer handelsüblichen Maus ist, dass Gaming Mäuse deinen Cursor viel genauer und schneller bewegen können. Das liegt an einem genaueren, verbauten Laser unterhalb der Maus, der Mausbewegungen feiner registriert und schneller verarbeiten kann.

Beim Surfen im Internet fällt es vielleicht nicht so auf, wenn sich der Mauszeiger etwas zieht. Grade in Shootern macht sich der Unterschied aber schnell bemerkbar. Mit einer Gamer Maus kannst du zum Beispiel viel schneller Zielen und triffst auch genauer, da eine Gaming Maus deine Bewegungen viel feiner wahr nimmt. Die Geschwindigkeit und Genauigkeit einer Maus ist für viele das Hauptkriterium beim Kauf, da nur so sichergestellt werden kann, dass die Spielbewegungen genauso umgesetzt werden, wie du sie angibst.

Höhere Geschwindigkeit

In heftigen Online-Partien kommt es auf Schnelligkeit, Präzision und Multitasking an. Nachladen, Zielen, eine Buff- oder Komboaktivierung… mit einer normalen fünfzehn-Euro Maus ein Ding der Unmöglichkeit.

Die Gaming Maus bietet Dir Präzision und Schnelligkeit – dafür sorgt in der Regel die Abtastrate, die hier zumeist deutlich stärker ausfällt. Angaben zur Abtastrate gibt Dir die DPI-Zahl. Gerade für Gelegenheitsspieler ist es wichtig, dass die Maus sich auch zum Standard-Office-Gebrauch eignet (was jedoch in der Regel der Fall ist). Auch Office-Aufgaben lassen sich so schneller und effizienter erledigen, da die Maus eben schneller und präziser navigiert. Dies wirkt sich natürlich auch auf die normale Desktop- und Web-Navigation positiv aus.

Ergonomie: Wichtig für den sicheren Halt

Die Ergonomie stellt ein weiteres wichtiges Kaufkriterium dar, auf das Du bei der Auswahl der Gaming Maus achten sollte. Du sitzt jeden Tag mehrere Stunden am Rechner? In dem Fall solltest Du definitiv auf eine ergonomische Maus setzen, wenn du Verspannungen im Handgelenk und Unterarm vermeiden willst. Die Standard-Modelle sind zumeist für Rechtshänder ausgelegt, jedoch gibt es natürlich auch entsprechende, spezielle Modelle für Linkshänder.

Die Größe

Die Mäuse unterscheiden sich zum weiteren in der Größe. Je nach Handgröße solltest Du ein passendes Modell in der entsprechenden Größe für Dich wählen. Schau Dir dazu auf jeden Fall die Abmessungen in den technischen Daten an und vergleiche es mit Deiner Handlänge und -breite. Es gibt auch Modelle, die sich längentechnisch verstellen lassen. Dies zeigt sich als besonders nützlich für große oder lange Hände.

Desweiteren unterscheiden sich die unterschiedlichen Gaming Mäuse bezüglich ihrer Form. Diese spielt für den Griff eine Rolle.

Die Griffarten

Je nach Spielart bieten sich Dir insbesondere bestimmte Modelle an. Beim Mausgriff unterscheidet man gängig in drei Arten: Den Palm Grip, den Claw Grip, und den Fingertip Grip.

Bei Palm Grip umschließt die gesamte Handfläche flach auf der Maus.

Der Unterschied beim Claw Grip besteht darin, dass die Finger angewinkelt sind. Die Fingerkuppen liegen hierbei leicht den Maustasten auf, der Rest der Finger berührt die Maus nicht. Nur der Daumen ruht wie bei den anderen Griffarten auch auf der seitlichen Daumenablage.

Der Fingertip Grip stellt die genaueste Griffart dar und wird auch von den meisten Prospielern verwendet. Die Hand umschließt die Maus ähnlich wie beim Pamgrip. Statt jedoch ganze Bewegungen mit dem Arm auszuführen, geben hier nur die Fingerspitzen die Bewegung an und setzen diese in Gang. Beim Fingertip Grip wird die geringste Kraft aufgewandt – bei Gaming Mäusen mit hoher DPI-Zahl benötigst Du kaum merklich Kraft. Ein leichter Druck der Fingerkuppen reicht bereits, um die Maus zu bewegen. Der Fingertip Grip erweist sich auch aus Gründen des Komforts gerade bei langen Gaming Sessions als überaus nützlich.

Hinsichtlich der Ausstattung unterscheiden sich Gaming Mäuse in erster Linie hinsichtlich der Anzahl der Extratasten (neben der Rechts- und Linksklick-Taste), die sich mit Spielbefehlen belegen lassen. Manche Mäuse kommen mit Gewichten daher, die Du individuell einsetzen kannst und somit die Gewichtsschwerpunkte an der Maus variieren kannst.

Dies wird insbesondere dann wichtig, wenn Präzision das ist, was beim Gamen für Dich zählt. Du bist ein gewiefter Sniper? Egal, wie gewieft Du letzten Endes bist: Dein Werkzeug bestimmt hier Deine Treffgenauigkeit. Und dieses steuerst Du mit Deiner Maus, die hier zu Deiner Waffe wird. Mit einem verstellten Visier schießt es sich schließlich auch nicht ideal.

Tastenprogrammierung

Ebenfalls wichtig ist die Programmierbarkeit einer Gaming Maus. Während du bei einer normalen Maus nur die Aktion ausführst, für die du auch die Taste drückst, lassen sich die zugewiesenen Aktionen für die Tasten in der Software ändern. Dadurch kannst du Dinge wie das Nachladen, schnelles Umschalten zu Sekundärwaffen oder Nahkampfangriffe von der Tastatur auf die Maus programmieren. So kannst du die wichtigen Tasten schneller erreichen, was dir in harten Kämpfen Millisekunden einspart und zum Sieg helfen kann. In unserem Gaming Maus Test unterstützt fast jede Maus dieses Feature.

Gute Gaming Mäuse bieten dir außerdem die Möglichkeit, deine unterschiedlichen Einstellungen in speziellen Profilen zu speichern. Während dir beim Zocken eine hohe Mausgeschwindigkeit helfen kann, ist das für filigrane Fotobearbeitung eher ungeeignet. Dafür kann die Linienbegradigung der Maus beim Zeichnen helfen, im Spiel würde sie aber deine Zielgenauigkeit verringern.

Mehr Tasten, mehr Aktionen

Umso mehr Aktionen du auf deine Maushand verlagern willst, desto mehr Zusatztasten braucht eine Maus auch. Neben den Links- und Rechtsklicktasten plus Mausrad, hat eine Gaming Maus, meistens an der Daumenseite, noch eine unterschiedliche Anzahl an Zusatztasten. Auf diese kannst du weitere Aktionen legen, die dir das Multitasken erleichtern.

Für FPS-Spieler sind solche Zusatztasten ganz nützlich, wirklich wichtig werden sie aber bei MMORPGs wie World of Warcraft. Die Aktivierung der zahlreichen Fähigkeiten im Spiel benötigt nämlich oft eine ganze Reihe komplexer Tastaturkombinationen. Um sich beim Spielen also nicht ständig die Finger zu verrenken, lassen sich diese Tastenkombinationen auf einen einzigen Tastendruck programmieren, als sogenannte „Makros“, die bei MMO Mäusen (z.B. die Razer Naga) auf ein Makrotastenfeld gelegt werden können. Es kommt aber nicht immer auf die Anzahl der Tasten an. Viele Gaming Mäuse erlauben es, Tasten durch bestimmte Kombinationen doppelt zu belegen.

Das Design

Der am leichtesten sehbare Unterschied zu einer normalen Maus ist das Design. Viele Hersteller haben eigene, markante Designs, für die sie bekannt sind. Wichtig ist vor allem, dass die Maus bequem in der Hand liegt, auch bei stundenlangem Spielen. Die Maus sollte deswegen einigermaßen ergonomisch sein. Da kommt es erstmal darauf ein, ob ihr links- oder rechtshändig spielt. Manche Hersteller bringen von einem Gerät zwei Modelle raus, die entweder für die linke oder rechte Hand entworfen wurden.

Manche Gaming Mäuse sind sogar so designt, dass sie sich beiden Händen anpasst und problemlos von allen Spielern gespielt werden kann. Eine Gaming Maus ist in der Regel recht futuristisch designt und reicht von einer simplen, robusten Mausform bis hin zu abstrakten Geräten, mit kleinen Schienchen und Plastikteilchen, die das Aussehen aufpimpen sollen. Denke dabei stets daran, dass ihr die Maus für mehrere Stunden in der Hand haben werdet.

Viele, bunte LEDs

In dem Zusammenhang sollte man auch noch kurz die Beleuchtung ansprechen. Nicht nur Gaming Mäuse, sondern auch Keyboards, Gamer Headsets, Rechner, Laptops oder USB-Hubs aus dem Gaming-Bereich sind fast immer mit farbigen LEDs ausgestattet, die dem Gerät einen einzigartigen Look geben und es fast als „Gaming-Gerät“ identifizieren wollen.

Bei einer Tastatur und Gaming Maus kann eine Hintergrundbeleuchtung beim Zocken im Dunkeln durchaus hilfreich sein, wenn ihr mit eurem Gerätelayout noch nicht vertraut seid und euch orientieren müsst. Hauptsächlich dient die Beleuchtung eures Gerätes aber der Individualisierung. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Manche Geräte setzen mit schicken LEDs alles auf ein cooles Design, während die Qualität des Gerätes auf der Strecke bleibt.

Haltbarkeit

Dabei ist die Qualität einer Gaming Maus das oberste Stichwort.

Wichtiger als die Anzahl der Zusatztasten, 500 oder 600 DPI on-top, eine schicke Programmsoftware oder bunte Lichter ist, dass ihr euer Gerät nicht nach einem Jahr Benutzung neu kaufen müsst. Die perfekte Gaming Maus holt sich das Beste aus allen Welten und zebröselt euch trotzdem nicht nach fünf Runden CounterStrike in der Hand.

Die Tasten und Knöpfe der Maus sind vorzugsweise mechanisch, fest verarbeitet und robust. Das hilft beim Spielen für ein gutes Feedback und hält auch mal festere Klicks aus. Wenn ihr nach Preisen für Gaming Mäuse schaut, seid nicht gleich geschockt. Ein vernünftiges Gerät kann gerne mal bei 50-60 Euro und aufwärts liegen, hält dann aber auch eine ganze Weile lang und geht keine Kompromisse ein.

Gaming Mäuse werden bereits mit dem Wunsch nach Langlebigkeit hergestellt, weshalb sie für gewöhnlich viel mehr Klicks aushalten, als eine gewöhnliche Maus. Häufig haben sie zudem eine besondere ergonomische Form und zusätzliche Tasten, die das Spielerlebnis allgemein verbessern.

Die Vorteile im Kurz-Überblick

  • zusätzliche Tasten
  • höhere Präzision
  • schnellere Reaktionszeiten
  • ergonomische Form und bequemes Handling

6 Begriffe, die du unbedingt kennen musst

Eine Gaming Maus ist in erster Linie auf fortgeschrittene und professionelle Gamer ausgelegt, die Ansprüche an das „perfekte“ Gerät sind also in der Regel ganz schön hoch. Darum wird viel versprochen, viel angeprisen und vor allem eine ganze Menge an Fachbegriffen in den Raum geworfen, die alle unterschiedliche Funktionen der Maus beschreiben sollen. Die Begriffe sind meistens aus dem Englischen übernommen und mehr oder weniger verständlich. Was Makrotasten sind, haben wir zum Beispiel bereits kurz angesprochen. Aber wovon wird geredet, wenn es um „Dots per Inch„, „Angle Snapping“ oder „Weight Tuning System“ geht? Das werden wir dir in diesem Abschnitt kurz erklären.

1. Programmierbare- und Makrotasten

Programmierbare Tastenund Makrotasten sind die Zusatztasten, die an einer Gaming Maus angebracht sind und dir einige Games deutlich erleichtern. Programmiert werden sie in der Regel über die Software der Maus, wo sich manchmal auch Nutzerprofile speichern lassen. Durch die Programmierung ziehst du so viele Aktionen wie möglich von der Tastatur auf die Maus, da du sie dort schneller erreichen kannst.

Bei Mäusen für Strategie- oder Onlinerollenspiele bilden die Makrotasten an der Maus einen kleinen, programmierbaren Tastenblock, über den sich mehrere Tastenkombinationen auslösen lassen können. Viele Spieler legen auf diese Zusatztasten so großen Wert, dass sie sich sogar bei Konsolencontrollern durchsetzen.

2. DPI

Achte beim Kauf Deiner neuen Gaming Maus definitiv auf die DPI. Diese gibt dir Aufschluss darüber, wie schnell und präzise Du damit arbeiten und vor allem spielen kannst. DPI ist dabei die Abkürzung für Dots per Inch, eine Maßeinheit, die Dir die Punktdichte anzeigt.

Je mehr Punkte erfasst werden können, desto dichter und genauer ist das Gesamtbild. Dieses zeigt sich hier durch die Abtastung am Untergrund, bei der die Lichtreflexionen in entsprechend dichtem Umfang aufgenommen werden. So kann der in der Gaming Maus enthaltene Prozessor die Bewegungsrichtung und -schnelligkeit errechnen.

Der „Dots-per-Inch„-Wert, oft abgekürzt zu „DPI„, ist einer der ersten Werte, die du bei der Produktbeschreibung einer Gaming Maus finden wirst. Kein Wunder, denn er ist für viele auch einer der wichtigsten. Der DPI-Wert einer Maus gibt an, wie viele Bildpixel dein Mauszeiger zurücklegt, wenn du die Maus um einen Zoll bewegst.

Sprich: Je höher der DPI-Wert, desto weiter bewegt sich deine Maus bei kleinen Handbewegungen. Durch eine Maus mit höherem DPI-Wert bist du in der Lage, selbst mit kleinsten Bewegungen blitzschnell zu zielen oder dich umzudrehen. Grade im FPS-Genre ist eine hohe DPI-Zahl ein geschätztes Feature. Allerdings kommt nicht jeder mit einem sehr hohen DPI-Wert zurecht. Spielst du mit einem zu hohen DPI-Wert, leidet schnell deine Genauigkeit und du schießt ins Leere. Es kann jedoch nicht schaden, wenn die eigene Maus trotzdem in der Lage ist, hohe DPI-Zahlen zu erreichen.

Grob und einfacher gesagt: Die DPI zeigt Dir an, wie empfindlich und genau die Maus somit ist. Wie viele DPI sollte also eine Gaming Maus haben? Bei einer geringen DPI-Zahl benötigst Du für das Navigieren mehr Zeit und Kraft, um Bewegungen auf dem Screen durchzuführen. Allein, um einfache Office-Aufgaben effizient und zeitgemäß erledigen zu können, benötigst Du über 1000 dpi.

Wer am PC arbeitet, insbesondere im Grafik-, Design- und Medienbereich, benötigt da schon auf eine DPI-Zahl von mindestens 2000. Du sitzt oft und gern am Rechner? Dann möchtest Du dir sicherlich nur ungern in weitschweifigen Bewegungen auf der Oberfläche einen abbrechen, um den Cursor auf dem Bildschirm entsprechend zu navigieren. Eine hohe DPI ist generell angenehmer für den PC-Benutzer, für ambitionierte Gamer ist sie nahezu Bedingung.

Die meisten herkömmlichen Mäuse erreichen in unserem Test hierbei 800 dpi, wohingegen es spezielle Gaming-Mäuse auf 2.000 dpi oder sogar mehr bringen können. Dies kann besonders in schnellen Spielen einen großen Unterschied ausmachen. Bei der Geschwindigkeit an sich könnt ihr natürlich auch noch am Computer selbst Änderungen vornehmen, sodass eine höhere Geschwindigkeit kein Nachteil für euch wird.

Wir empfehlen Dir auf eine DPI-Zahl zu setzen, die oberhalb der 2000 liegt. Bei einer hohen DPI-Zahl musst Du die Maus lediglich minimal bewegen. Bei allen von uns vorgestellten Modellen findest Du über 2000 dpi vor. Wenn Du sicher gehen willst, setzt Du auf eine Maus mit 4000 dpi, die Dir damit die maximal benötigte Sensitivität bietet.

3. USB-Polling-Rate

Die Pollingrate bezieht sich auf die Kommunikation zwischen der Maus und dem Rechner und zeigt Dir an, wie viele Signale die Maus dem Rechner pro Sekunde sendet. Je höher die Pollingrate, desto mehr Signale werden gesandt. Je mehr Signale gesandt werden, desto schneller kommen die abgetasteten Daten im Prozessor des Rechners an.

Die USB-Signalrate ist also sehr wichtig für das Gaming: Auch hier sollte die Datenübertragung fix gehen, damit es zu keinen Verzögerungen im Game kommt. Wenn Du hier eine Bewegung durchführst, möchtest Du sie nicht erst 8 Millisekunden später auf dem Bildschirm umgesetzt sehen. Dies wäre zum Beispiel bei einer Pollingrate von 125 Hz der Fall. Eine niedrige Pollingrate kann sich negativ auf das Spielerlebnis auswirken.

Für ein flüssiges Spielerlebnis empfehlen wir Dir auf eine Pollingrate von mindestens 500 Hz zu setzen. Hier werden 500 Signale pro Sekunde gesandt, was einer Reaktionszeit von 2 Millisekunden entspricht.

Je höher die Pollingrate ist, desto schneller kommen die Bewegungen auch letztendlich auf dem Bildschirm an. Gute Gaming Mäuse kommen daher oftmals mit einer Pollingrate von 1000 Hz daher – pro Sekunde werden also 1000 Signale von der Maus auf den Rechner übertragen. In Zeit umgerechnet bedeutet dies eine Reaktionszeit von einer Millisekunde – damit kann man arbeiten und vor allem gut zocken, finden wir.

4. Angle Snapping

Wenn deine Maus „Angle Snapping“ unterstützt, dann werden ungenaue und zitternde Mausbewegungen korrigiert. Statt deinen tatsächlichen Bewegung zu folgen, berechnet die Maus deine voraussichtliche, gewünschte Richtung und begradigt den Kurs des Mauscursors dementsprechend. Die Folge sind glattere Mausbewegungen. Durch Angle Snapping kann auch das Zielen bei schnellen Drehungen im FPS-Bereich vereinfacht werden, da der Kurs grade gehalten wird und du nicht wirklich abweichen kannst. Hauptsächlich bedeutet Angle Snapping aber, dass die Maus nicht genau das umsetzt, was du auch eingibst. Bei kleineren Zielen kann das Angle Snapping dein Fadenkreuz geradezu vom Gegner runterberechnen. Eine gute Option bei einer Gaming Maus ist, diese Linienbegradigung einfach ausschalten zu können.

5. Jitter

Dass „Jitter“ bei Gaming Mäusen etwas schlechtes ist, wird von deutlich weniger Leuten bestritten. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Jitter, dass etwas flackert. Im Zusammenhang mit dem Laser der Maus also kein gutes Zeichen. Der Effekt des Jitter ist im Grunde das Gegenteil zum Angle Snapping. Durch das Flackern werden die eigenen Mausbewegungen unterbrochen, schräg und unförmig. Statt einer Linie zu folgen hüpft der Mauszeiger in Millimetersprüngen hin- und her. Für so ziemlich jedes Genre und eigentlich auch sämtliche normalen Anwendungen ist das ein absolutes No-Go.

Ob eine Maus anfällig für Jitter ist, steht eher selten in der Produktbeschreibung. Hier heißt es: Gut informieren, Nutzerrezensionen lesen und Produkttests ansehen. In unseren Tests sagen wir euch zum Beispiel ganz genau, ob eure Maus auch das tut, was ihr wollt.

6. Weight Tuning System

Wie der Name bereits vermuten lässt, kann man mit einem „Weight Tuning System“ das Gewicht der eigenen Maus durch kleine, austauschbare Metallgewichte anpassen. Das „richtige“ Gewicht hängt vom Spieler und seinem Spielstil ab, ein wirkliches richtig oder falsch gibt es nicht. Eine schwerere Maus kann sich zum Beispiel für Spielstile eignen, die sehr auf Präzision ausgelegt sind. Das höhere Gewicht der Maus gibt dem Spieler ein besseres Feedback über seine Mausbewegungen und macht das Zielen auf dem Bildschirm automatisch ein kleines Bisschen langsamer.

Mit einer sehr leichten Gaming Maus können viele Spieler dagegen schneller Zielen und sich umdrehen. Da das Gewicht spielerabhängig ist, werden die meisten Weight Tuning Systems gleich mit einem ganzen Set an Gewichten ausgeliefert.

Überlebenswichtig ist diese Eigenschaft besonders bei neueren Spielern meistens nicht. Allerdings kann das anpassbare Gewicht der Maus dabei helfen, den größtmöglichen Komfort aus dem Gerät zu holen und den eigenen Spielstil verfeinern.

LED, Laser oder doch die alte Kugel?

Inzwischen gibt es drei unterschiedliche Typen von Mäusen, wenn es um das Abtasten des Untergrunds geht. Die klassische Kugel wurde früher häufig eingesetzt, wird jedoch inzwischen fast vollständig von Laser- oder LED-Modellen abgelöst, da die Reaktionszeit gering ist und mögliche Komplikationen sehr wahrscheinlich seien können. Dabei geht es unter anderem um die Reinigung und eventuelle Probleme mit der Halterung der Kugel.

Wichtig ist das Herzstück der Maus: Der Sensor, mit dem die Bewegung auf dem Mauspad registriert wird und der so die Cursorbewegung auf den Bildschirm überträgt. Hier legen Gamer mehr als alles andere Wert auf Genauigkeit, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit, damit beim Spielen keine Probleme entstehen. Lassen wir die antiken Kugellagermäuse mal beiseite, habt ihr auf dem Markt zwei Optionen. Die erste sind Mäuse mit einem Lasersensor, bei der ein Laser die Oberfläche während der Mausbewegung abtastet und diese Daten dann an den Computer überträgt.

Alternativ gibt es Gaming Mäuse mit optischem Sensor. Der arbeitet, statt dem Laser, mit einer Infrarot-LED (IR-LED), um die Richtung und Geschwindigkeit der Mausbewegung festzustellen. Für beide Seiten gibt es passionierte Verfechter, die der Gegenseite Nachteile ankreiden wollen und behaupten, dass eine Technik besser ist als die andere.

Laser Gaming Mäuse

Bei der Laser Gaming Maus handelt es sich um eine optisch abtastende Maus. Eine Laserdiode beleuchtet hier die Oberfläche der Kontaktfläche und tastet sie durch den Sensor der Maus ab. Der eingebaute Prozessor der Gaming Maus verarbeitet die Lichtreflexionen datentechnisch und errechnet auf diese Weise die Bewegungsrichtung der Navigation und ihre Geschwindigkeit.

Die Lasermaus kann auf dem Großteil aller Mauspads und auch auf glatten und spiegelnden Oberflächen wie Glas, Glattholz oder Metall angewandt werden. Lasermäuse bieten oftmals eine höhere DPI-Rate als LED-Modelle. Die höhere Abtastrate kommt der Präzision zugute und spielt sich natürlich auch im zumeist teureren Preis wieder.

Die Laser-Technologie funktioniert mit einem ähnlichen Prinzip, jedoch ist hierbei durch die geringere Bündelung des Lasers der Untergrund nicht so entscheidend und sie kann deshalb auch auf Glas angewendet werden. Laser-Modelle sind grundsätzlich beliebter bei Gamern, da sie etwas präziser bei normalen Bewegungen sind. Bei sehr schnellen Bewegungen kann es jedoch zu leichten Sprüngen kommen (sogenanntes Positive Acceleration), weshalb Shooter-Spieler meist auf LED setzen, während der Rest beruhigt die Laser-Maus verwenden kann.

Optische Gaming Mäuse

Bei der optischen Maus mit IR-LED Technik gestaltet sich der Prozess der Bewegungserrechnungen recht ähnlich, nur wird hier eine LED statt einer Laser-Diode zur Beleuchtung und Abtastung des Pads benutzt. Die Lichtreflexionen nimmt hier ebenfalls wieder der eingebaute Prozessor der Maus auf und errechnet daraus die Bewegungsdaten. Gaming Mäuse mit IR-LED Technik bieten ebenfalls eine hohe Präzision.

Allerdings gibt es hinsichtlich der Genauigkeit auch einen Minuspunkt zu verbuchen: Viele LED-Modelle haben eine ausgeprägte Lift-Off Distanz – diese bezeichnet den Abstand, den der Cursor von der ursprünglichen Position der Maus annimmt, wenn Du die Maus anhebst und neu aufsetzt.

In der Regel benötigst Du ein herkömmliches, nicht-spiegelndes Mauspad für die Verwendung einer LED Maus, auf gespiegelten Oberflächen wie Glas funktioniert sie in der Regel nicht. Der Vorteil einer LED Maus ist deutlich der günstigere Preis und das größere Angebot an Modellen.

Nach dieser Eingrenzung stehen Dir immer noch allerhand Optionen zur freien Verfügung, da der Markt hier viel und beständig mehr zu bieten hat. Die wichtigsten Kaufkriterien stellen wir Dir im Folgenden vor.

LED-Modelle hingegen sind extrem präzise, können nicht verdrecken und sorgen für eine sehr gleichmäßige Bewegung auf dem Monitor. Hierbei wird mit einer meist roten Lichtquelle der Untergrund beleuchtet und mittels Sensor werden verschiedene Einzelbilder aufgenommen. Durch diese Bilder wird durch einen Prozessor die Bewegung der Gaming Maus bestimmt. Nachteile hat man hierbei besonders auf einfarbigen und transparenten Flächen. Diese werden nur schwer erfasst und es kann zu Sprüngen der Maus auf dem Desktop kommen. Abhilfe schaffen hierbei farbige Mauspads.

Vor- und Nachteile

Zu den häufigsten Argumenten von Verfechtern des optischen Sensors gehört, dass die Maus eine genauere Bewegungsumsetzung als ihr moderner Gegenspieler besitzt. Grund dafür soll sein, dass der Sensor der Lasermaus sehr oft automatisch Linien begradigt und die Eingabe des Nutzers dadurch verfälscht. Bei der optischen Maus sei das seltener der Fall, dadurch soll sich diese besonders gut für Gamer eignen, die auf Genauigkeit setzen. Auf der anderen Seite gibt es die Lasermäuse, die mit ihrem stärkeren Laser die DPI-Werte stärker hochschrauben können. Auch die geringere Empfindlichkeit des Lasers wird oft erwähnt.

Während optische Mäuse abseits des Mauspads weniger funktionieren, kann man mit Lasermäusen auf deutlich mehr Oberflächen arbeiten, wie zum Beispiel Glastischen. Ausserdem soll eine optische Maus schlechter unterscheiden können, ob ihr sie von der Oberfläche gehoben habt, um sie neu zu positionieren und dadurch das Zielen verwackeln. Diesen Faktor nennt man auch die Lift-Off-Distance, kurz LOD.

Gaming Maus: Laser oder optisch? Was ist besser?

Belegt wird in regelmäßigen Tests meistens irgendwas aus beiden Welten. Tatsächlich sollen optische Mäuse einen kleinen Nachteil in der Lift-Off-Distance haben, das betrifft Spieler aber nur dann, wenn sie mit niedrigen DPI-Werten arbeiten. Tatsache ist auch, dass Lasermäuse besser auf verschiedenen Oberflächen arbeiten und höhere DPI-Werte erreichen, was bei der Verwendung eines Mauspads aber egal ist. An den Punkt, an dem die DPI-Werte der Lasermaus die einer optischen abhängen, werden die meisten Spieler vermutlich nie kommen, da das Spielen mit extrem hohen DPI-Werten sehr gewöhnungsbedürftig ist.

Die angeprangerte Ungenauigkeit der Lasermaus durch Beschleunigung und Angle Snapping stimmt nur bedingt. Viele dieser Zusatzfunktionen können bei modernen Mäusen in der Bediensoftware reduziert oder ausgeschaltet werden. In Tests und Vergleichen hat also keiner der beiden Typen klar die Oberhand. Es empfiehlt sich, bei mehreren Modellen auf die gesamte Ausstattung und Features zu schauen, bevor man die Sensortechnik als Totschlagkriterium zur Hand zieht.

Wireless oder Gaming Maus mit Kabel?

Hinsichtlich der Anschlussmöglichkeiten hast Du die Auswahl zwischen USB Maus und kabelloser Funkmaus.

Der Unterschied ist erstmal recht offensichtlich. Bei Kabelmäusen wird das Gerät über ein Kabel konstant mit dem PC verbunden und überträgt so die Bewegungsdaten an den Rechner, während die Maus Strom vom PC kriegt.

Bei einer kabellosen Maus wird dagegen in der Regel ein Empfänger mitgeliefert, den man an den PC anschließt und der dann die Daten der Maus empfängt, ohne dafür ein Kabel zu benötigen.

Die Funkmaus verspricht Dir Freiheit vom Kampf mit dem lästigen Kabelsalat, bietet aber einen entscheidenden Nachteil: Die Verbindung ist weniger zuverlässig und die Datenübertragung langsamer als bei der Kabelmaus – ein Grund dafür, dass beim eSport nur kabelgebundene Gear verwandt wird.

Viele kabellose Mäuse funktionieren mit handelsüblichen Batterien, die man regelmäßig wechseln muss, um das Gerät betreiben zu können. Mittlerweile nutzen die Mäuse ihre Batterien zwar sehr sparsam, trotzdem sollte man in diesem Fall auch immer welche daheim haben. Der Batterie-Betrieb sorgt für ein ständiges Risiko und kann zu Ausfällen mitten in einem Match führen. Außerdem wird das Gewicht der Maus durch die Batterien erheblich erhöht. Deshalb ist besonders beim Gaming ein klassisches Kabel zu empfehlen.

Beim Anschluss setzt man auch bei der Maus hauptsächlich auf USB. Zwar sind die eigentlichen Anschlüsse etwas präziser, ein zwischengeschalteter Adapter nimmt einem aber diesen kleinen Vorteil wieder weg. Da man vor allem bei Laptops aber nur noch USB-Anschlüsse findet, werden auch die meisten Gaming-Mäuse nur noch so hergestellt.

Schwache Verbindung

Durch die direkte Rechnerverbindung sind kabelgebundene Geräte in der Regel nicht so störanfällig wie kabellose. Das Signal bleibt durch das Kabel konstant und bricht, wenn kein Defekt am Kabel vorliegt, auch nicht ab. Ausserdem wird behauptet, dass kabelgebundene Mäuse schnellere Reaktionszeiten erlauben, da das Signal direkter übertragen wird. Auch wenn das durchaus stimmen kann, sind die Unterschiede durch die Weiterentwicklung der drahtlosen Technologie so gering, dass diese Verzögerungen oft ausserhalb des relevanten Bereiches liegen. Auch vom Umfang der Funktionen, der Software und der Tasten gleichen sich beide Typen mittlerweile sehr stark.

Störende Kabel

Einige Spieler finden dafür das Kabel als störend, weil man Chaos auf dem Desktop vermeiden will, das Kabel die Mausbewegung behindern könnte und das Kabel in manchen Fällen zu kurz sein soll. Das stimmt natürlich, wenn man seine PC-Spiele gerne auf einem Couchtisch vor dem Fernseher zockt. In allen anderen Fällen, wenn man also von der Benutzung am Schreibtisch redet, reichen die Kabel für kurze Distanzen völlig aus. Ob das Kabel nun letzten Endes stört oder nicht, ist oft einfach eine Sache der Gewöhnung. Organisiert man den eigenen Arbeitsplatz vernünftig und verwaltet regelmäßig umliegende Kabel, dann minimiert man auch das Risiko der Bewegungsblockierung.

Zuverlässigkeit siegt

Der größte Vorteil einer Kabelmaus lässt sich aber schwer von der Hand weisen: Zuverlässigkeit. Das absolute Horrorszenario für jeden Gamer ist wohl, mitten in einer spannenden Multiplayerpartie zu merken, dass der eigenen Maus der Saft ausgeht. Dann kann man sich nur noch bei seinem Team verabschieden und entweder ein paar Stunden warten oder schnell zum Supermarkt flitzen. Um das zu verhindern, benötigt man entweder regelmäßiges Laden oder einen ordentlichen Vorrat daheim. Bei einer kabelgebundenen Gaming Maus ist das nicht der Fall, selbst wenn es hier unter Umständen leichte Abzüge in der Komfortnote gibt. Immerhin seid ihr trotzdem rund um die Uhr verbunden und könnt Zocken, bis ihr die Lust verliert, nicht die Akkuladung. Mit einer kabellosen Maus, die Netzbetrieb erlaubt, holt ihr euch natürlich das beste aus beiden Welten. Wenn ihr allerdings zwischen Kabelsalat und leeren Batterien wählen müsst, dann raten wir euch definitiv zu Ersterem.

Wireless oder USB zum Gaming?

Je professioneller der Gaming-Anspruch wird, desto zuverlässiger und effektiver muss Deine Gear sein, um Dir möglichst schnelle Reaktionen und präzise Aktionen zu ermöglichen. Gerade im hochkompetitiven Bereich zählen Millisekunden und millimetergenaue Bewegungen.

Zumeist weisen USB Mäuse ein leichteres Gewicht auf und sind insgesamt präziser und zuverlässiger in der Anwendung. In der Regel haben sie auch eine höhere Polling Rate, wodurch die Bewegungen schneller auf dem Bildschirm umgesetzt werden. Zu der Polling Rate kommen wir noch weiter unten.

Für Gelegenheitszocker stellt die wireless Alternative trotzdem eine attraktive Wahl dar. Die Verbindungen sind hier für den gelegentlichen Gebrauch meist zuverlässig genug: Statt um hohe Preisgelder geht es hier in erster Linie um den individuellen Spielespaß. Insgesamt kommt es auf den Spielanspruch und die präferierte Spielgenres an.

Der Vorteil ist bei Bluetooth Mäusen besteht vorallem im höheren Komfort: Der lästige Kabelsalat entfällt, die Maus ist leicht zu verstauen und erlaubt einen größeren physikalischen Bewegungsspielraum bei der Navigation. Hier kannst Du Dich prinzipiell bequem vom Sofa aus über den Bildschirm navigieren. Natürlich musst Du dabei daran denken, das Akku regelmäßig zu laden. Manche Funkmäuse werden noch batteriebetrieben.

Bekannte Hersteller im Überblick

Welcher Hersteller bietet die beste Gaming Maus? Die verschiedenen Modelle der unterschiedlichen Marken punkten durch individuelle Vorzüge. Zu den beliebtesten und gefragtesten Marken auf dem Markt gehören hier insbesondere die Hersteller Logitech, Razer und Roccat.

Alle diese Marken stehen für hochwertige Produkte und probieren sich regelmäßig zu übertrumpfen. Razer-Produkte sind dabei meist sehr teuer, halten dafür aber auch lange und beeindrucken mit vielen zusätzlichen Tasten. Logitech ist dafür eher bekannt für bessere Ergonomie und Roccat für etwas günstigere, aber weiterhin hochwertige Modelle.

Es kann also nicht schaden, neben den Infos über das Produkt auch ein bisschen was über den Hersteller zu wissen, der dahinter steckt. Wir wollen euch ein paar der bekanntesten Hersteller kurz vorstellen.

Razer

Die Geschichte von Razer ist etwas jünger, dennoch hat sich die Marke längst fest in der Gaming-Welt etabliert. Die Hersteller haben ihren Firmensitz in Kalifornien. Razer spezialisiert sich auf Gaming Peripherie und ist aktiv im Esport-Bereich (CS:GO, League of Legends, WoW, Starcraft 2).

Neben Mauspads, Tastaturen und Headsets ist Razer vor allem der vielleicht bekannteste Hersteller für professionelle Gaming Mäuse.

Das liegt unter anderem an dem hohen Wiedererkennungswert von Razer-Geräten. Scharfkantige Designs, schwarz-grüne Farben und ein großes Razerlogo machen die Produkte zu wahren Eyecatchern. Bei Gaming Mäusen bewirbt das Unternehmen neben dem Design unter anderem schwindelerregende DPI-Werte und ist in der eSport-Szene stark vertreten.

Beim Kauf haben Razer-Produkte aber definitv Markenwert– und das merkt man auch schnell an den Preisen.

Roccat

Roccat ist ebenfalls eine Größe in der Gaming-Szene: Die Firma hat ihren Sitz in Hamburg und zeigt sich wie die Kollegen von Razer aktiv im Bereich des eSports (Counter Strike, Starcraft 2, Heroes Of The Storm).

Die Produkte des deutschen Herstellers sind auf Gamer im Mid- und High-End-Bereich ausgelegt, außerdem besitzt das Unternehmen ein eigenes eSport-Team. Die Mäuse haben ein etwas kantigeres Design als Razer-Modelle, setzen ihren Fokus auf Hochleistungshardware aber recht ähnlich und sind durch die mitgelieferte Software sehr anpassbar.

Die günstigeren Geräte der Serie sind durch eine vergleichsweise gute Technik besonders für Einsteiger geeignet.

Sharkoon

Am bekanntesten ist Sharkoon zwar meistens für die Herstellung von Gehäusen für Gaming-PCs, mittlerweile hat das Unternehmen aber auch eine Reihe an Gaming-Zubehör auf den Markt gebracht. Die „Skiller„, „Shark Zone“ und „Drakonia“ Modelle decken Gamer im Mid-End-Bereich mit preiswerten Mäusen ab. Aber auch im High-End-Bereich liefern die Nager eine gute Performance für vergleichbar kleines Geld.

Logitech

Logitech ist ein Hersteller für Computerzubehör aus der Schweiz, der jedoch auch international agiert und verkauft. Im Gegensatz zu Sharkoon, Roccat und Razer ist Logitech keineswegs nur auf Gamer spezialisiert und bietet eine breite Produktpalette für mehrere Zielgruppen an. Für den Heim- und Officebereich stellt Logitech zum Beispiel besonders preisgünstige Produkte her.

Das bedeutet aber nicht, dass die Gaming-Geräte dadurch im Schatten stehen. Logitech Mäuse und Tastaturen sind zwar oft zurückhaltender gestaltet als ihre Konkurrenz, bieten aber ein sensationelles Preis-Leistungsverhältnis und können Low- bis High-End-Gamer absolut zufrieden stellen.

Beliebt ist Logitech nicht zuletzt wegen seines guten Preis-Leistungs-Verhältnisses. Hier wird einem Qualität zum kleinen Preis geboten.

Häufige Fragen und Antworten zu Gaming Mäusen

Was ist eine Gaming Maus?

Du hast auf YouTube vielleicht schonmal eine Gaming Maus bei deinem Lieblingsgamer gesehen, oder dir sind schon mal im Elektromarkt diese bunt leuchtenden und scharf-geformten Mausvariationen ins Auge gefallen.

Für angehende Profi-Gamer und Gaming-Enthusiasten ist eine vernünftige Gamingmaus der erste Pflichtkauf, um alles aus dem eigenen Können und den Spielen rausholen zu können. Eine zu langsame, ungenaue oder simple Maus hält dein Potenzial beim Spielen in Schach, besonders, wenn deine Gegner Geräte mit zirka 16 Tasten benutzen und bei dir das Fadenkreuz über den Bildschirm schleicht.

Aber mal eben eine gute Gaming Maus zu kaufen, ist gar nicht so einfach. Wenn man sich dann online nach ein paar Modellen umschaut, wird man von der Auswahl beinahe erschlagen. In diesem Ratgeber erklären wir dir, worauf du beim Kauf einer Gaming Maus achten solltest, stellen dir die wichtigsten Hersteller und Begriffe vor und zeigen dir, welche Modelle in unserem Test am Besten abgeschnitten haben.

Wo kaufe ich meine Maus?

Aber wenn ich ein Modell gefunden habe, wo kann ich es eigentlich kaufen? Natürlich besteht die Möglichkeit, das Glück in einem gut sortierten Elektronikgroßhandel zu suchen. Das hat den Vorteil, dass die eure Maus unter Umständen auch ausgepackt da haben. So könnt ihr die Maus vor dem Kauf auch einmal selbst in die Hand nehmen und prüfen, ob die Größe für euch passt. Wenn es aber ans Bezahlen geht, dann kann es sein, dass ihr im stationären Handel ordentlich draufzahlen müsst. Anders ist es da bei Internethändlern. Hier erreicht ihr in der Regel deutlich günstigere Preise, habt aber nicht die Option, die Maus vorher mal in der Hand zu halten. Wenn ihr Online kaufen wollt, macht ihr das am Besten bei einem vertrauenswürdigen und bekannten Anbieter, amazon.de zum Beispiel. Da profitiert ihr zum Beispiel von zahllosen Kundenbewertungen. Außerdem ist die Maus mit Amazon Prime am Folgetag bei euch zuhause.

Welche DPI braucht meine Gaming Maus?

Einige Hersteller werben mit nahezu astronomischen Werten von über 16.000 dpi. Brauchst Du die? Natürlich nicht. Bei 5000 dpi ist die Punktdichte nahezu optimal, sodass die Oberfläche bereits sehr gut und genau erfasst wird. Bei Werten über 5000 dpi handelt es sich daher um Verbesserungen, die kaum noch ersichtlich für das menschliche Auge sind und für den Spieler keinen Mehrwert bieten.

Ein praktisches Beispiel aus der Gaming-Praxis: Wenn Du wirklich mal ein Game mit so einer hohen DPI-Anzahl spielst, dann drehst Du dich bereits beim Tippen der Maus im Uhrzeiger Sinn – und ob das wirklich Sinn macht? Wohl kaum. Es sei denn Du beabsichtigst schwindelerregende Tanzperformances in der Spielwelt hinzulegen.

Wie viele Tasten braucht eine Gamer Maus wirklich?

Grundsätzlich sollte eine Maus neben der linken und rechten Maustaste ein Scrollrad besitzen und am besten auch zwei Knöpfe zur Regulierung der Mauszeigergeschwindigkeit. Ergänzend kann man an den Seiten bis zu 24 weitere Tasten besitzen, wobei man diese hohe Anzahl im Normalfall kaum verwendet. Hilfreich können aber zwischen sechs und zwölf Tasten sein, die man dafür besser erreichen und häufiger verwenden kann. Die zusätzlichen Tasten können für spezielle Aktionen belegt werden, was in vielen Spielen für Vorteile sorgen kann. Eine perfekte Zahl von Tasten gibt es dabei natürlich nicht. Jeder muss für sich selbst entscheiden, wie viele Tasten eine Maus haben sollte und an welchen Stellen diese benötigt werden.

Wie wichtig ist die Ergonomie meiner Gaming Maus?

Bei einer teuren Gaming-Maus sollte man in jedem Fall auf die richtige Ergonomie achten. Sie schont Handgelenke und Sehnen und unterstützt besonders nach einigen anstrengenden Spielstunden die Hand merklich. Je nach dem wie man selbst die Maus greift, kann es Unterschiede in der Form der Maus geben. So haben sich offiziell drei Typen von Griffen durchgesetzt:

  • Palm-Grip: Der Gamer legt die Handfläche großzügig deckend auf die Maus.
  • Claw-Grip: Der Spieler drückt die Fingerspitzen auf die Maus und legt die Hand nur leicht ab.
  • Fingertip-Grip: Der Spieler legt hauptsächlich seine Fingerspitzen auf die Maus

Der Palm-Grip sollte dabei sogar spezielle ergonomische Mäuse verwenden, während die anderen beiden Typen auch auf symmetrische Mäuse zurückgreifen könnten. Testet bei euch selbst und findet heraus, welchen Griff ihr verwendet und in welchem Bereich man diesen am häufigsten anwendet.

Welche Varianten gibt es?

Die Gaming Mäuse unterscheiden sich in Preis und Qualität. Von günstigen No-Name-Produkten ist hier jedoch abzuraten. Eine Gaming Maus ist zwar teurer als die Office Maus, doch auch hier gibt es Varianten für jeden Geldbeutel. In unserem Gaming Maus Test stellen wir Dir beliebte Modelle vor, die wir im genaueren Blick unter die Lupe genommen haben.

Wichtig ist es für dich jedoch schon einmal, darauf zu achten, ob die gewünschte Maus mit Deinem Betriebssystem kompatibel ist. Hier gibt es einige Unterschiede. Beschränke Dich daher direkt zu Beginn auf Gaming Mäuse, die dein Betriebssystem unterstützt. Die neueste, leistungsstärkste Maus bringt dir nichts, wenn auf Deinem PC noch Windows 95 läuft. Die Angaben dazu findest Du immer in den technischen Details.

Um eine Kugelmaus musst Du Dir zum Glück keine Gedanken mehr machen, diese hat die Industrie schon selbst aufgegeben. Grund dafür: Kugelmäuse neigen dazu, schnell Schmutz anzusammeln, zudem ist die Präzision bei optisch abtastenden Mäusen deutlich besser.

Hinsichtlich der Technik hast Du bei diesen jedoch die Auswahl: Die aktuellen Techniken auf dem Markt sind die Laser- und die IR-LED-Technik. Den Unterschied zu den beiden Techniken erklären wir Dir im Folgenden.

Gibt es auch was für Linkshänder?

Viele Linkshänder verwenden die Maus mit ihrer rechten Hand, was meist daran liegt, dass sie nicht nach speziellen Modellen suchen oder sich dies einfach von Beginn an angewöhnt haben. Es gibt jedoch viele Hersteller, die besonders Gaming-Mäuse für Linkshänder produzieren. Dort werden nicht nur die regulären und zusätzlichen Tasten angepasst, sondern auch die allgemeine Form der Maus wird für die linke Hand zusammengestellt. Dies ist besonders wichtig, um Ermüdungen und Sehnenschäden vorzubeugen.

Wie wichtig ist das Mauspad?

Egal wie gut die eigentliche Maus ist, ohne ein richtiges Mauspad nutzt sie sich schneller ab und könnte im Falle von LED-Modellen sogar schlechtere Qualität abliefern. Viele Mäuse haben Flächen mit Teflon, die für zusätzliche Gleitfähigkeit sorgen. Auf dem normalen Tisch nutzen sich diese Flächen sehr viel schneller ab, als auf einem zusätzlichen Mauspad. Als Material werden meist natürliche Stoffe oder Kunststoffe verwendet, wobei es für letztere spezielle Sprays gibt, die die Beweglichkeit der Maus erhöhen können. Es muss bei den Pads übrigens kein besonders teures Modell sein, aber eine gute Unterlage kann einen großen Unterschied bewirken.

Tipps zur Pflege deiner Gaming Maus

Achte nach dem Kauf deiner Gaming Maus auch auf eine regelmäßige Reinigung und Pflege. Gerade bei häufigem Gebrauch und langen Gaming-Sessions ist dies unbedingt notwendig. Im Folgenden verraten wir Dir, wie Du dieser Pflicht, die Du Deiner Gear (und Dir selbst) gegenüber hast, am besten nachkommst.

An Vorbereitung bedarf es hier nicht viel: Hierfür musst Du lediglich die Reinigungsmaterialien beschaffen. Dann kannst Du dich auch schon direkt an die Arbeit machen. Schraube die Maus nicht zur Reinigung auf, dies ist in der Regel nicht notwendig. Bedenke auch, dass die Garantie erlischt, wenn Du selbst an der Gear herumwerkelst. Wenn das wenige Augenblicke zu vor noch brandaktuelle Teil danach nicht mehr funktioniert, heißt es erst einmal: Game Over. Neustart. Also lieber Finger vom Innenleben der Maus lassen und auf zur nächsten Mission: Der Reinigung.

Dafür benötigst Du im Idealfall Mikrofaser-Reinigungstücher, Isopropanol und Druckluftspray. Sowohl Mikrofasertücher als auch Elektronik-Reinigungsmittel solltest Du ohnehin immer im Haus haben, um Deinen PC plus Gear richtig pflegen zu können. Mikrofasertücher sind besonders saugstark und nehmen auch kleine Staubkörner gut auf.

Auf das Mikrofasertuch könnt ihr dann rund eine Kappe Isopropanol-Aktiv Reiniger geben, der 99,5 % aller Bakterien abtötet. Anschließend könnt ihr die Maus entsprechend damit abwischen.

Sorge immer dafür, dass Du Druckluftspray im Haushalt hast, denn dieses benötigst Du insbesondere zur PC-Reinigung. Bei der Maus leistet Dir das Druckluftspray ebenfalls gute Dienste, da Du hier die Zwischenräume und das Scrollrad leicht damit reinigen kannst. Mit dem Druckluftspray kannst Du noch einmal die unzugänglichen Teile der Maus durch die Spalten von Schmutz und Staub befreien. Das Mausrad kannst Du nach und nach einsprühen und anschließend noch einmal mit einem Mikrofasertuch abreiben.

Mit ihrer Maus sind Gamer tagtäglich in Kontakt, nicht selten geht es auch bei besonders spannenden Onlineschlachten heiß her. Alles, was sich in dem Zug auf euren Händen sammelt, gelangt irgendwann auf die Maus. Regelmäßiges Sauberhalten ist also wichtig: Meistens genügt ein weiches Mikrofasertuch und etwas Reiniger oder Wasser mit Spülmittel, um dem Gaming-Gerät eine Reinigung zu geben. Wischt dabei alle Flächen und Tasten gründlich ab. Achtet aber darauf, nicht zu viel Flüssigkeit an die offenen Stellen zu bringen. Wenn zu viel Flüssigkeit in Elektronik läuft, hat das selten positive Folgen, es sei denn ihr wolltet euch eh eine neue Maus zulegen. Gegen Staub in Ritzen und Tasten hilft Druckluftspray. Das pustet den Staub in der Regel zuverlässig raus und fügt der Maus keinen Schaden zu, wenn ihr das Spray mit etwas Abstand verwendet.

Bei einer Maus mit Kugel holt ihr diese am besten hervor und wascht sie unter warmen Wasser ab, während ihr das innere mit einem Wattestäbchen reinigt. Die Kugel vor dem Einlegen unbedingt abtrocknen! Optische Mäuse sollten grundsätzlich nur im Notfall aufgeschraubt werden!

Eine saubere Unterlage

Aber nicht nur das Sauberhalten der Maus ist wichtig. Egal ob Lasermaus oder optischer Sensor, am Besten funktionieren die Geräte, wenn die Unterlage, auf der ihr die Maus benutzt, frei von Staub und Schmutz ist.

Auch das Mauspad sollte regelmäßig gereinigt werden, hierfür bietet sich ein fettlösendes Reibungsmittel an, welches ihr auf dem Pad verteilt und nach kurzer Einwirkzeit wieder abwaschen könnt. Ob das Mauspad gereinigt werden sollte, kann man ganz leicht selbst herausfinden. Kratzt mit eurem Fingernagel über die Fläche und solltet ihr einen weißen Streifen hinterlassen, wird es mal wieder Zeit für eine Reinigung.

Falls ihr noch keins besitzt, besorgt euch ein gutes und hochwertiges Mauspad. Das schützt die Rutschfüße eurer Maus, den Schreibtisch und kann euch dabei helfen, die Maus noch ein kleines Bisschen schneller zu bewegen. Mit der richtigen Pflege eurer Maus und des Pads geht ihr sicher, dass euch beim Zocken nichts dazwischen kommt. Außerdem hält eine gut gepflegte Maus auch länger… und sorgt dafür, dass ihr nicht so bald wieder auf diesen Ratgeber zurückgreifen müsst.

Unser Gaming Maus Test: Worauf wir achten

In unserem Gaming Maus Test haben wir verschiedene beliebte Modelle unter die Lupe genommen und anhand einer Reihe vergleichbarer Kriterien bewertet. Die besten Gaming Mäuse stellen wir Dir in unserem Vergleich vor. Mit dabei sind unter anderem die führenden Marken Razer, Logitech und und Roccat. Hier findest Du für jeden Bedarf und Geldbeutel das richtige Modell.

Bei den einzelnen Tests haben wir die jeweiligen Kandidaten hinsichtlich der Qualität und Verarbeitung bewertet und uns das Preis-Leistungs-Verhältnis angesehen. Zudem werfen wir einen kritischen Blick auf die Empfindlichkeit, die Funktionen und das Handling der jeweiligen Kandidaten.

Der Preis

Das Erste, was man von einer Gaming Maus sieht, ist der Preis. Hier haben wir bereits erklärt, dass eine Gaming Maus deutlich teurer ist als eine normale Maus für das Büro. Deswegen muss man aber trotzdem nicht bereit dazu sein, beliebig viel Geld in ein neues Gerät zu stecken. Ganz im Gegenteil: Richtig gut ist eine Maus (und so ziemlich jedes Produkt), wenn einem viel geboten wird, man aber trotzdem wenig zahlen muss. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei Gaming-Hardware sehr wichtig und schützt zum Beispiel davor, zu viel Geld in ein mittelmäßiges Markengerät zu stecken.

Das Innenleben

Wofür man im Endeffekt zahlt, ist das Innere der Maus: Hier schauen wir zum Beispiel auf den maximalen DPI-Wert, den die Maus aufbringen kann. Meistens lässt sich die DPI-Zahl in der Software runterregeln, die Möglichkeit, die Maus trotzdem so schnell zu schalten, wie man will, ist trotzdem wichtig. Mausprofile erleichtern den Umgang mit hohen DPI-Werten besonders. So kann man stets zwischen Gaming- und Arbeitsprofilen umschalten und die Maus den eigenen Wünschen anpassen. Ebenfalls wichtig ist die Anzahl der programmierbaren Tasten. Im Grunde gilt: Je mehr desto besser, besonders wenn es um Mäuse für MMO-Spieler geht.

Die Extras

Aber auch die Extras sind wichtig. Viele Spieler legen zum Beispiel Wert auf die RGB-Beleuchtung der Maus, um das neue Stück Hardware nahtlos in das eigene Setup anzupassen. Zu guter Letzt schauen wir noch, ob die Maus über ein Tuning System besitzt. Damit könnt ihr das Gewicht eurer Maus dir und deinem Spielstil anpassen. Und weil nicht nur unsere Meinung, sondern auch die Meinung der Spieler einbeziehen wollen, schauen wir in unserem Test auch noch auf die Amazon-Wertungen des Produktes. Diese spiegel großteils unsere Erfahrungen wieder.

Unser Fazit: Welche ist denn jetzt die Beste?

Gaming-Mäuse sind eine wichtige Ergänzung für eure Hardware und sorgen durch höhere Präzision und schnellere Bewegungen für den richtigen K(l)ick beim Spielen.

Im allgemeinen Vergleich hat die Logitech G502 Proteus Spectrum die Nase vorn. Mit 12.000 DPI kommt der optische Sensor auf ein zufriedenstellendes Ergebnis für jeden Gamertyp. Auch die 11 programmierbaren Tasten werden Gamer sehr zu schätzen wissen, besonders in der Kombination mit der Möglichkeit für eigene Spielerprofile.

Das Tuning System richtet sich eher an die fortgeschritteneren Anwender, aber zusammen mit der einstellbaren RGB-Beleuchtung der Maus bietet die Logitech viele tolle Features, und das zu einem sehr günstigen Preis. Hier stimmt das Verhältnis zur Leistung vollkommen.

Die Gaming Maus glänzt hinsichtlich ihrer Darbietung auf all unseren Testfeldern. Neben Qualität und Preis kann die G502 Proteus Spectrum durch Präzision, Schnelligkeit, umfassende Funktionen, hohe Benutzerfreundlichkeit und ein angenehmes Handling rundum überzeugen. Zu einem Spitzenpreis von rund 80 Euro wird Dir hier viel geboten, sodass die Proteus Spectrum sich zum eindeutigen Testsieger an die Spitze unseres Tests manövriert.

MMORPG-Spieler werden aber nicht um die Razer Naga Chroma rumkommen. Die ist zwar etwas teurer als die G502, hat dafür ein absolut unverzichtbares Makrotastenfeld an der Daumenseite, das der Naga im MMO-Bereich einen ordentlichen Boost gibt.

Testsieger: Die beste Maus für Gamer

Die Logitech G502 konnte im Test eindeutig überzeugen und hat sich gegen seine Mitbewerber durchgesetzt. Das Modell „Proteus Spectrum“ trumpft durch einen präzisen Sensor, einer guten Steuerung vom Schwerpunkt (Gewichttuning) und einer schönen RGB Beleuchtung. Durch die 11 programmierbaren Tasten bist Du für jedes Spiel gut ausgerüstet. Eine klare Kaufempfehlung!

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