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Razer DeathAdder Elite im Test

Razer Deathadder Elite Zubehör
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8.2
Gut

Razer DeathAdder Elite im Test

Eine durchaus solide Gaming Maus, die durch eine excellente Verarbeitung glänzt. Wem die hohe Leistung bei Action basierenden Titeln das Geld wert ist, kann und sollte hier bedenkenlos zugreifen.

Fazit: Gute Maus, perfekt für Gamer von Action Spielen

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  • Preis-/Leistung 7
  • Handling 8
  • Qualität / Verarbeitung 10
  • Funktionen 8
  • Empfindlichkeit 8

Die Razer Deathadder gehört zu den Lieblingen der Welt rund um die Gaming-Peripherie. In der aktuellen Neuauflage des Klassikers bietet die optisch abtastende USB-Maus einen hochwertigen Sensor, der bis zu 6.400 dpi erreicht.

Die Razer Deathadder ist im Handel sowie online in verschiedenen Ausführungen, unter anderem als World-of-Tanks-Edition, erhältlich. Ich habe die klassische Version für Dich getestet, die mit einer RGB-Beleuchtung in dem Razer-typischen Grünton in Erscheinung tritt. Es handelt sich hierbei um die dritte Generation der Deathadder-Serie.

Wenn es darum geht, Spielern durch hochentwickelte Technologie zu besserer Leistung zu verhelfen, steht der Name Razer ganz oben. Seit nun mehr fast 20 Jahren produziert das kalifornische Unternehmen Zubehör zum Zocken auf höchstem Niveau. Seit kurzer Zeit ist das neueste Produkt von Razer erhältlich. Die DeathAdder Elite Maus, eine etwas verbesserte Neuauflage der DeathAdder Chroma. Doch was kann dies Maus wirklich? Wir haben den Test gemacht und beantworten all deine Fragen.

Razer Deathadder Elite von vorne
Razer Deathadder Elite von vorne

Daten und Fakten zur Razer DeathAdder Elite

Der Infrarot Sensor besitzt eine Abtastrate von 16.000 Dpi. Dabei soll es sich um tatsächliche 16.000 handeln, welche nicht durch Interpolation oder andere kleine Tricks beschönigt angegeben werden. Daraus resultiert eine Geschwindigkeit von 450 Zoll pro Sekunde. Damit kann sich die Razer Deathadder Elite leicht von vergleichbaren Produkten der Konkurrenz abheben. Praktisch sind die Werte jedoch kaum aussagekräftig, da diese Geschwindigkeit ohnehin selten bis nie erreicht wird.

Viel wichtiger hingegen ist die Präzision der Maus. Hier gibt Razer eine Auflösungsgenauigkeit von 99,4 Prozent an. Ein stolzer Wert, der von viel Selbstbewusstsein zeugt, aber erst im Test bewiesen werden muss.

Razer Deathadder Elite Seitenansicht
Razer Deathadder Elite Seitenansicht

Sieben programmierbare Tasten sowie ein gerastertes Mausrad sorgen für die Eingabemöglichkeiten, welche das Nötigste erfüllen. Die DeathAdder Elite von Razer glänzt hier nicht mit einer Masse an Tasten, dafür mit praktischem Design. Die zwei Tasten unterhalb des Mausrades sind voreingestellt mit der Änderung der Dpi Werte programmiert, damit auch im Spiel schnell die Einstellung verändert werden kann.

Das Gewicht der Maus beträgt leichte 105 Gramm. Wie leider bei Produkten von Razer meist der Fall kann dieses nicht verändert werden.

Die USB Frequenz liegt voreingestellt bei 500 Hz, kann jedoch angepasst werden. Der maximale Wert liegt bei inzwischen handelsüblichen 1.000 Hz.

Die Razer DeathAdder Elite im Praxistest

Insgesamt hat sich Razer während dieser Zeit hinsichtlich des Lasersensors von ursprünglich 1.800 dpi Deathadder über 3.500 dpi bis zur 6.400 dpi-Höchstleistung beim aktuellen Modell hinaus entwickelt. Im Test werfe ich einen genaueren Blick auf die aktuelle Razer Deathadder Gaming-Maus und unterziehe sie einer Reihe von Prüfungen. Kann der beliebte Gamestar halten, was er verspricht?

Wie sämtliche Modelle in unserem Gaming Maus Test muss sich auch die DeathAdder Elite in der Praxis bewähren. Die Maus wird auf Herz und Nieren überprüft. Es wird getestet wie sie sich in verschiedenen Genres bewährt, ob das Handling den versprochenen Daten entspricht aber auch ob und mit welchen kleinen Problemen die Maus zu kämpfen hat.

Die Inbetriebnahme und der erste Eindruck

Optisch in mattem Schwarz gehalten, nur das Logo zur Beleuchtung (gemeinsam mit dem Mausrad) ausgespart kommt die Razer DeathAdder schlicht und zeitlos daher. Für eine Gaming Maus ein überraschend elegantes und schlichtes Design, was unseren Vorlieben entspricht.

Die Maus liegt hervorragend in der Hand. Leider ist auch diese Maus für die Benutzung in der rechten Hand konzipiert. Razer ist jedoch dafür bekannt, ihre Mäuse bei gutem Erfolg und er nötigen Nachfrage auch für Linkshänder verfügbar zu machen. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch die DeathAdder Elite ebenso wie die ursprüngliche Version der DeathAdder als ein Modell für Linkshänder auf dem Markt kommt.

Das Material ist hochwertig verarbeitet, das USB Kabel wie inzwischen auch üblich mit Textil ummantelt. Auch die Teflonfüße zum besseren Gleiten wirken sehr professionell. Diese sind als größere Flächen ausgeführt, wodurch sich die Abnutzung minimiert und das Gleitverhalten optimiert wird. Im Summe sehen wir bei der Razer DeathAdder Elite keine offensichtliche Schwachstelle.

Qualität und Verarbeitung: Exzellenz und Perfektion

Die Razer Deathadder kommt in einem schlichten, schwarzen Karton bei mir an, welcher reichlich beschriftet und bebildert ist. Die Vorderseite zeigt mir ein Abbild der Maus aus der Vogelperspektive. Ein giftig grünes Artwork bettet die Spielmaus optisch ein. Das Logo und der Schriftzug des Gaming-Peripherie-Herstellers sowie der Maus selbst verzieren darüber hinaus die Front. Auch werden hier die essentiellen Features genannt: Der 6.400 dpi-Sensor, die verbesserte Ergonomie und Razer Synapse 2.0, den aktuellen Hardware-Konfigurator aus dem Hause Razer. Zu diesen drei Features finde ich auch eine genauere und bebilderte Ausführung auf der rechten Seite des Pappkartons.

Die Hinterseite bietet mir eine seitliche Aufnahme der Razer Deathadder. Hier werden systematisch die Vorteile der Maus angepriesen. Unter dem Bild finde ich noch mal alle wichtigen Daten und Eigenschaften in der Übersicht. Die Erläuterung sind hier in sechs verschiedenen Sprachen aufgeführt. In der rechten, unteren Ecke finde ich noch Angaben zu den Systemvoraussetzungen und zur Kompatibilität.

Auf der linken Seite der Verpackung habe ich Gelegenheit, direkte Spielerstimmen zur Razer-Gaming-Maus zu vernehmen. Hier sind Statements von vier Spielern aus je verschiedenen ESports-Teams abgedruckt. Razer hat häufig seine Hände mit im Spiel, wenn es um Pro-Geaming und ESports-Events geht. Anhand der Zitate kann ich mir ein Bild vom Pro-Grad der Spielmaus machen. Mit der Deathadder lassen sich augenscheinlich viele, verschiedene Gametypen professionell spielen.

Toxische Optik trifft auf raffinierte Verarbeitung

Razer steht für die Qualität mit seinem Namen ein. Wie man es nicht anders von dem kalifornischen Gaming-Unternehmen kennt, weist die Deathadder eine tadellose Verarbeitung auf. Beide Seiten sind gummiert und bieten einen angenehmen Grip.

Die Maus ist optisch ansprechend gestaltet, setzt auf Schlichte mit einem Hauch Futurismus. Ein toxisch grüne RGB-Beleuchtung umhüllt das Razer-Schlangenlogo auf der Mausoberfläche als auch das Mausrad. Im Test funktionieren sowohl Tasten als auch Scrollrad tadellos und zeugen von exzellenter Herstellerqualität. Das Kabellos ist stoffummantelt, erweist sich als stabil und gut geschützt vor den täglichen Belastungen. Insgesamt besticht die Maus durch eine sehr gute Verarbeitungsqualität.

Die Tasten und das Mausrad

Neben der üblichen linken und rechten Maustaste und dem klickbaren Mausrad besitzt die DeathAdder Elite zwei Tasten unterhalb des Mausrades sowie zwei Tasten auf der Linken Seite. Die Tasten unterhalb des Mausrades sind in der Voreinstellung für In Game Änderungen in der Sensitivität programmiert. In der Treiber Software können diese jedoch, ebenso wie die übrigen Tasten, frei programmiert werden. Die seitlichen Tasten bestechen durch eine angenehme Größe und dadurch bedingte gute Erreichbarkeit. Du bist nicht darauf angewiesen die Handhaltung den Tasten anzupassen, sondern kannst die Tasten, egal wie du die Maus in der Hand hältst, perfekt bedienen.

Das Mausrad besitzt kleine Noppen auf der Oberfläche damit es besser bedient werden kann. Die Punkte der Rasterung sind ebenso wie der Klickwiderstand des Mausrades recht hoch. Dies mag nicht jedermanns Geschmack sein, trifft jedoch vollkommen unsere Erwartungen, welche sich mit jenen der Mehrheit der Profi Zocker decken.

Die Empfindlichkeit: Präzision auf höchstem Level bei nativen 6.400 dpi

Die Kabelmaus ist mit einem optischen Sensor ausgestattet, der sich am Boden der Maus befindet und bis zu 6.400 native dpi erreicht. Dies ist die höchste native DPI-Auflösung, den aktuelle Gaming-Mäuse bieten. So bietet dieDeathadder Präzision auf höchstem Level.

Die Bewegungen werden fließend übertragen, die Maus unterstützt Ultrapolling bei 1000 Hz und bietet Dir hier eine Reaktionszeit von 1 MS. In Kombination mit dem hochwertigen Sensor sind Mausbewegungen von bis zu 200 Zoll pro Sekunde mit 50 g Beschleunigung möglich. Die Maus reagiert im Test genau und flüssig auf alle Befehle. Der Sensor der Maus betreibt zudem eine Trackinganalyse, die Dir Einblick auf Daten und Stats gewährt.

Das Handling: Der perfekte Grip für Dauerzocker

Die ergonomische Form gefällt mir gut. Die Razer Deathadder liegt angenehm in der Hand und bietet auch nach stundenlangem Gaming noch einen bequemen Griff. Die Ergonomie der Maus richtet sich an Rechtshänder. Der Mittelteil der Deathadder ist stark gewölbt, sodass die ergonomische Form gut zum Claw Grip passt, doch auch mit anderen Griffarten lässt sich die Maus effizient handhaben.

Die Seiten der Maus sind gummiert und bieten auch bei stundenlangem Zocken einen komfortablen Halt. Auch das leichte und doch gut gewählte Gewicht macht sich nur angenehm bemerkbar. Die Razer Deathadder eignet sich auch für normale Office-Aufgaben am PC und kann somit nicht nur speziell für das Gaming benutzt werden. Natürlich bietet sie nichtsdestotrotz beim Spielen die größten Vorteile.

Die Treiber Software

Die Treibersoftware kann bequem über das Internet heruntergeladen werden. Die sogenannte Razer Synapse Software dient dazu, spielend einfach Makros zu erstellen und in unterschiedlichen Profilen für verschiedene Spiele zu speichern. Natürlich kann auch die RGB Beleuchtung des Mausrades und des Logos mittels der Software gesteuert werden.

Razer Deathadder Elite Zubehör
Razer Deathadder Elite Zubehör

Auch unterschiedliche Optionen wie die Zeigergeschwindigkeit oder die DPI Rate können in der Software adaptiert werden.

Einen internen Speicher besitzt die Razer DeathAdder Elite nicht. Stattdessen werden sämtliche Einstellungen in der Cloud von Razer gespeichert. Dies erfordert jedoch das Erstellen eines kostenfreien Online Accounts bei Razer. Diese, heutzutage jedoch leider weit verbreitete Unsitte, wegen jeder Kleinigkeit für jede x-beliebige Software sofort einen Account erstellen zu müssen, und so gezwungenermaßen erneut umfangreiche Informationen zur eigenen Person im Internet verweigen, finden wir nicht notwendig.

Die Funktionen: Die Deathadder setzt auf Schnelligkeit und Präzision

Die Features der Maus beschränkt Razer auf das Wesentliche. Hier stehen Dir fünf Tasten zur Verfügung, die du frei belegen kannst. Insgesamt kannst Du fünf Benutzerprofile auf dem internen Speicher der Maus anlegen. Die Gaming-Maus kommt mit einem Treiber daher, der benutzerdefinierte Einstellungen zulässt. So kannst Du die Funktionalität einfach und individuell an deine Spielpräferenzen anpassen.

Die Razer DeathAdder Elite im Alltags- und Spieletest

Razer Deathadder Elite von unten
Razer Deathadder Elite von unten

Für das Surfen im Internet oder geringe Arbeiten in verschiedenen Office Anwendungen ist die DeathAdder hervorragend geeignet. Die Maus ist perfekt an die Hand angepasst und bietet ergonomischen Halt der Extraklasse. Da nur wenige zusätzliche Tasten vorhanden sind, ist auch keine störende Ablenkung vorhanden.

Die selben Gründe sorgen dazu, dass die DeathAdder Elite von Razer vor allem bei Shootern und MOBA Games überzeugen kann. Die schnelle Reaktionszeit und die, wie versprochen, hohe Präzision machen richtig Freude bei schnellen Action Games. Freunde von MMOs oder RTS Spielen werden hingegen mit insgesamt nur sieben Tasten ein wenig unglücklich und unbefriedigt sein. Doch Razer will mit diesem Modell ja auch nicht sämtliche Spieler zufrieden stellen und bedienen. Dafür haben sie zahlreiche andere Produkte auf dem Markt, welche die Speziellen Bedürfnisse durchaus besser erfüllen können.

Auch wenn die DeathAdder auf keinen Unterlagen Probleme hatte, die Abtastrate und die Präzision zu halten, fühlten wir uns auf harten Unterlagen am wohlsten. Auf diesen können die Vorteile der Maus perfekt ausgespielt werden.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis: High-Class zum angenehmen Preis

Die Razer Deathadder bietet High-Class-Leistung zu einem guten Preis. Die aktuelle Auflage der Razer Deathadder glänzt mit hervorragender Qualität, einem exzellenten Ruf, cooler Optik, guter Haptik und vielen Features. Erhältlich ist die Maus für rund 85 Euro bei Amazon. Kategorisch ist die Spielmaus ist in die High-Class der Gaming-Mäuse einzuordnen, jedoch findet sie sich preistechnisch unter der 100-Euro-Marke wieder. Mit der Deathadder erhält man eine hochwertige und professionelle Spielmaus und Klasse zum angenehmen Preis. Preis-Leistung-technisch schneidet die Razer Pro-Gaming-Maus bei mir gut ab.

Die Vor- und Nachteile der Razer DeathAdder Elite im Überblick

Vorteile

  • Hohe Reaktionszeit und Geschwindigkeit
  • Hohe Präzision
  • Schlichtes Design
  • Alltags- und Zockertauglich
  • Ausgezeichnete Verarbeitung

Nachteile

  • Relativ hoher Preis von über 80 Euro
  • Erstellen eines Accounts zur Verwendung der verschiedenen Optionen notwendig
  • Keine Maus für sämtliche Games, sonder vor allem für schnelle Actionspiele

Galerie

Wie immer, gibt es in der Galerie Bilder, die ich während des Tests geschossen habe.

Das Fazit zur Razer DeathAdder Elite

Nach dem Test kann ich gut nachvollziehen, warum diese Maus so häufig von Pro-Gamern genutzt wird. Teams wie SKT, Team Liquid, CLG und weitere schwören bei professionelle Matches auf die Deathadder. Ganz vorne liegt Razer hier mit dem optischen Sensor, der die höchst mögliche native DPI-Zahl erreichen kann und technisch bestens ausgestattet ist. Die Verarbeitung ist exzellent und verspricht hohe Langlebigkeit. Ideal eignet die Maus für MOBAs, Action- und Shooter-Games. Für den MMO-Bedarf gibt es geeignetere Modelle auf dem Markt, nämlich die Razer Naga.

League of Legends oder Overwatch lassen sich beispielsweise ideal mit der Maus zocken. Während des Games kannst du schnell zwischen den benötigten Befehlen switchen. Auch die Software gestaltet sich als angenehm im Umgang.

Razer bleibt ihrer Linie treu und bringt hochwertige Produkte auf dem Markt, welche sich jedoch wie üblich im höheren Preissegment bewegen. Etwas über 80 Euro für eine einfache Maus hinzulegen, welche vor allem für ein, zwei Genres sehr gut geeignet ist, ist nicht jedermanns Sache.

Vom Preis Leistungs Verhältnis sind verschiedene Gaming Mäuse um ca. 30 Euro jedenfalls deutlich besser. Wer jedoch auf der Suche nach Perfektion für 3D Shooter oder MOBAs ist, ist bei der Razer DeathAdder Elite an der richtigen Stelle. Es hat durchaus seine Gründe (neben dem inzwischen Alltäglichen Sponsoring), dass verschiedene Mitglieder von führenden Clans im E-Sport auf dieses Modell zurückgreifen.

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