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Die besten Gaming Tastaturen 2019

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Die Tastatur ist mit der Gaming Maus die direkte Verbindung zu deinem Gaming PC. Bei Rollenspielen und MMORPGs ist es besonders auffällig, aber auch in anderen Genres kann die richtige Tastatur den Unterschied zwischen einem guten und einem herausragenden Spieler machen.

Neben der Gaming Maus ist sie das wichtigste Werkzeug eines Gamers mit hohen Anforderungen. Unser Gaming Tastatur Test zeigt, auf welche Eigenschaften es bei einem hochwertigen Modell ankommt. Natürlich denkt man zunächst an bunt beleuchtete Ungetüme mit hohem Gewicht und unzähligen Anbauten. Das schönste Design nutzt allerdings wenig, wenn die Technik im Inneren nicht überzeugt.

Die beste Tastatur für Gamer: Der große Vergleich!

Die Vorteile auf einem Blick

Gaming-Tastaturen werden mit dem Ziel von mehr Langlebigkeit gebaut. Darum halten diese Tastaturen meist deutlich mehr Tastenschläge aus, als ein herkömmliches Modell. Zudem ist man in der Lage mehrere Tasten gleichzeitig zu verwenden, ohne das es zu Fehlern, Problemen oder Überschreibungen der Befehle kommt (sogenanntes Anti-Ghosting). Dies ist besonders bei beigefügten Modellen wie aus unserem Media Markt Beispiel der Fall, da dort die Reaktionszeiten einfach geringer ausfallen. Häufig ist man zudem in der Lage zusätzliche Tasten zu verwenden und unterschiedliche Profile für unterschiedliche Spiele anzulegen. Auch die LCD-Displays können beim Spielen eine große Unterstützung sein.

Der einzige auffällige Nachteil ist natürlich der Preis, der im Vergleich zu einem Standard-Modell um ein vielfaches höher seien kann. Wenn man aber ein Hobby aktiv betreiben möchte, muss man meistens immer etwas Geld in die Hand nehmen.

Mechanische oder klassische, welche ist besser, welche präziser?

Im Bereich Vorteile haben wir bereits über die Lebensdauer einer Tastatur gesprochen. Diese Dauer wird besonders durch mechanische Tastaturen um ein vielfaches erhöht. Dies verdankt man einer Spiralfeder, die sich unter den Tasten befindet und diese wieder nach oben drückt. Diese Feder hält bis zum 50 Millionen Anschläge aus, während eine herkömmliche Version (namentlich Rubberdome) nur knapp eine Millionen Anschläge schafft. Dort wird anstatt einer Feder ein Gummi-Silikon-Gemisch verwendet, welches sich einfach schneller abnutzt.

Doch auch vor dem endgültigen Kollaps einer Tastatur merkt man deutliche Unterschiede. Das Schreibverhalten bei einer mechanischen Tastatur ändert sich über die Jahre fast gar nicht, während man bei einem Rubberdome-Modell ein schwammiges Verhalten und fehlende Genauigkeiten feststellen kann.

Bei den mechanischen Tastaturen gibt es zudem drei unterschiedliche Schalter, die in diesem Beitrag von Computerbase genauer erklärt werden. Grundsätzlich gilt aber bei allen Tastaturen: Mechanische eignen sich besser fürs Gaming!

Das Spiel mit dem Kabel: Wireless oder doch mit Schnur?

Während wir bei den Headsets nur angedeutet haben, dass eine Wireless-Variante die schlechtere Wahl ist, können wir dies bei Tastaturen und Mäusen mit Sicherheit sagen. Die direkte Verbindung mit dem Kabel sorgt für schnellere und präzisiere Eingaben, was während des Spielens extrem wichtig ist. Zudem stören die Kabel hier nur selten, da sie meist von uns Weg gehen und dann hinter dem Tisch verschwinden.

Zwar könnte man sich dieses eine Kabel sparen, dafür riskiert man leere Batterien im falschen Moment, Abbrüche der Verbindungen oder leichte Verzögerungen bei der Eingabe. Für uns gibt es eigentlich keinen nachvollziehbaren Grund, warum man unbedingt eine Wireless-Tastatur besitzen sollte, solange man sich an seinem heimischen Computer befindet.

Wie viele Tasten braucht man eine Tastatur für Gamer wirklich?

Bei vielen Gaming Tastaturen gibt es zusätzliche Tasten, die dann mit speziellen Fertigkeiten oder Markos belegt werden können. Makro-Tasten könnnen einen großen Vorteil in Computerspielen bringen und sollte deshalb nicht unterschätzt werden.

Wie viele Tasten man allerdings benötigt, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Einigen genügen bereits sechs Tasten am Rand, andere verwenden sogar bis zu 16 zusätzliche Buttons. Eine nette Ergänzung ist häufig auch ein Umschalt-System, durch das man die Tasten in unterschiedlichen Profilen mehrfach belegen kann. So können aus 6 auch schnell 18 und aus 16 sogar bis zu 48 Tasten werden.

In keinem Gaming Tastatur Test findest du auf den obersten Plätzen Ausführungen ohne zusätzliche Makrotasten. Die frei programmierbaren Knöpfe befinden sich im Allgemeinen auf der linken Seite oder über der F-Reihe

Die Vorteile dieser Tasten liegen weitgehend auf der Hand: In der Hitze des Gefechts ist ein Verklicken unwahrscheinlicher als in der Mitte des Buchstabenfelds. Die Befehle sind besser erreichbar und die Belegung mit bestimmten Waffen oder Angriffszaubern ist unkompliziert möglich. Sie erfolgt über eine mitgelieferte Software. Häufig stehen mehrere Profile zur Verfügung. So kannst du beispielsweise fünf verschiedene Games konfigurieren.

Eine Kleinigkeit, auf die man beim Kauf achten könnte und die wirklich eine nette Ergänzung ist, möchten wir euch auch noch mit auf den Weg geben. Wenn ihr ein Modell kauft solltet ihr darauf achten, ob man die Windows-Taste deaktivieren kann. Dadurch spart ihr euch in einem hitzigen Gefecht das Risiko auf die falsche Taste zu kommen und plötzlich aus dem Spiel zu kommen.

Mechanik vs. Rubberdome

Mechanische Tastaturen sind in erster Linie für relativ laute Tippgeräusche bekannt. Dieses Problem wurde bei modernen Geräten aber verbessert und das Design bringt einige Vorteile mit sich. Im Allgemeinen halten mechanische Tastaturen deutlich länger als Versionen mit Rubberdome. Die Tasten bieten höheren Widerstand mit teils fühlbarem Druckpunkt. Problematisch ist, dass mechanische Tastaturen deutlich teurer in der Herstellung sind. Folglich beschränken Hersteller den Funktionsumfang und Produkte mit vielen Makrotasten sind mit hohen Anschaffungskosten verbunden. Abhängig von den verbauten Elementen können auch mechanische Tastaturen auf einen klaren Auslöser verzichten. Dann besteht durchgängig ein gleichmäßiger Widerstand. Die günstiger zu produzierenden Rubberdomes sind deutlich flexibler, zeigen aber Schwächen in der Lebensdauer.

LCD-Monitor, Beleuchtung und Ergonomie – Alles Schnick-Schnack?

Viele Gaming-Tastaturen haben inwzischen einige Extras auf Lager, bei denen sich häufig die Frage stellt, ob man diese Dinge als Gamer wirklich braucht oder ob es sich dabei einfach nur um zusätzliche Einnahme-Möglichkeiten für die Hersteller handelt. In diese Kategorie fallen zum Beispiel zusätzliche LCD-Displays, eine spezielle Beleuchtung oder auch ergonomische Anpassungen.

Den letzten Punk sollte man dabei nicht unterschätzen, besonders wenn man viel Zeit vor dem Spielgerät verbringt. Eine Handballenauflage ist dabei ein Muss, alleine schon um ein angenehmeres Gefühl bei der Verwendung zu haben. Auch auf eine Höhenverstellbarkeit sollte man schauen, um Ermüdungserscheinungen bei der Hand vorzubeugen.

Bei der zusätzlichen Beleuchtung hängt es wieder vom persönlichen Geschmack ab. Manche brauchen diese um in einem komplett dunkleren Raum trotzdem jede Taste sicher zu finden, andere benutzen sie als kleines Mode-Mittel. Grundsätzlich ist die zusätzliche Beleuchtung jedoch nicht notwendig.

Das LCD-Display kann zur Darstellung der Uhrzeit, als Wecker für die Pizza im Ofen oder auch als zusätzliche Ergänzung zum eigentlichen Gaming Monitor verwendet werden. Einige Spiele wie zum Beispiel League of Legends unterstützen dabei dieses Display und zeigen gesammelte Erfahrung, gesammeltes Gold und andere kleine Dinge an, die man sonst nur in Untermenüs und Statistiken im eigentlichen Spiel findet. Vereinzelt werden sogar kleine Karten dargestellt, die im eigentlichen UI des Spiels nicht auftauchen. Es kann also durchaus eine Unterstützung im Gaming-Altag sein, wenn man ein kleines Display mit dabei hat.

Sehr nützlich sind zusätzliche USB-Anschlüsse an der Tastatur. Dort kann man zum Beispiel einen USB-Stick anbringen, ohne hinter den Computer krabbeln zu müssen. Auch der Kabelsalat mit der Gaming Maus kann damit etwas eingedämmt werden. Dies ist also ebenfalls eine nette Ergänzung, aber nicht zwingend notwendig.

Der Mythos vom Ghosting

Während ein Begriff wie Reaktionszeit im Allgemeinen keiner Erklärung bedarf – er bezeichnet die Dauer von der Eingabe, bis der Befehl im Rechner verarbeitet wird – können die Wenigsten etwas mit Ghosting anfangen. Das Phänomen ist umfangreich und wird häufig mit anderen Problemen vermischt. Tastaturen können bestimmte Tastenkombinationen nicht registrieren. Als Beispiel betrachten wir die WASD-Steuerung. Hier benötigst du W und A, um schräg nach vorne zu laufen. Musst du nun per Q gleichzeitig nachladen oder dich ducken, gibt es bei ungeeigneten Artikeln zwei Möglichkeiten: Entweder funktioniert es einfach nicht, oder zusätzlich wird das S automatisch aktiviert, da es sich im selben Block befindet. Die Erklärung für dieses Phänomen hängt mit dem Innenleben zusammen, würde aber leider den Rahmen sprengen. Entwickler wollen mit sogenanntem Anti-Ghosting gegen die Schwierigkeit vorgehen. In einem Gaming Tastatur Test stellt sich heraus, ob diese oft beworbene Technologie tatsächlich funktioniert. Hier ist entscheidend, dass viele Hersteller sie zwar nutzen, aber nur in bestimmten Blöcken einsetzen. Die restliche Tastatur weist das Problem weiterhin auf, was aber nur selten auffällt.

Bekannte Hersteller für Gaming-Tastaturen

Die bekanntesten Hersteller für Gaming-Tastaturen sind Razer, Roccat, Logitech, Corsair, OZONE, SteelSeries und Speedlink. Während Razer und Roccat besonders bei den Mäusen punkten können, sind Logitech-Tastaturen extrem beliebt. Corsair hat einige sehr gute Modelle, die aber häufig auch etwas über dem gewohnten Preis liegen.

Tipps zur allgemeinen Pflege

Gerade Tastaturen bekommen häufig alles mit, was der Spieler nebenbei so macht. Sei es nun das Essen während des Spielens, die Getränke, generelle Verschmutzungen an den Händen oder auch Haare, die immer wieder zwischen die Tasten fallen. Wir geben euch hier ein paar einfache Tipps zur Pflege, die ihr unbedingt beachten solltet.

Vor dem Reinigen solltet ihr die Tastatur aus dem USB-Anschluss entfernen, um nicht versehentliche Eingaben am Rechner vorzunehmen. Eine gute und am besten regelmäßige Maßnahme ist das klassische Ausschütteln und Durchpusten der Tastatur. Für eine Grundreinigung ist zudem ein Druchluft-Spray sehr hilfreich.

Wer Probleme mit dem herausnehmen von Tasten hat, kann sich eine spezielle Zange kaufen, die diesen Schritt stark vereinfacht. Achtet auch hier wieder darauf nicht zu viel Wasser zu verwenden, sondern maximal mit einem feuchten Lappen zu reinigen. Ein Video mit grundsätzlichen Tipps zur Reinigung von Computern und dem Zubehör hat die PCGames erstellt.

Résumé: Alles wichtige in Kurzform!

Wenn sich ein Modell im Gaming Tastatur Test bewährt, hat das gewöhnlich seine Gründe und hängt mit gutem Anti-Ghosting, kurzer Reaktionszeit und einer guten Programmierbarkeit zusammen. Regelmäßiges Gaming sollte mit ergonomischen Instrumenten verbunden werden und wer Ansprüche an seine Platzierung in der Rangliste stellt, kommt um zusätzliche Funktionen kaum herum. Dass man hierfür etwas mehr ausgeben muss, als für einfache Büroausführungen, liegt dann auf der Hand.

Gaming-Tastaturen leben länger, sind präziser und können unterstützende Elemente wie Displays oder Beleuchtungen enthalten. Ein muss sind dabei mechanische Tastaturen, da sie eine noch höhere Lebensdauer besitzen und mehrere Tastenschläge gleichzeitig verarbeiten können. Zusätzliche Tasten an den Seiten können mit weiteren Fertigkeiten oder Markos belegt werden, was zusammen mit dem LCD-Display für zusätzliche Informationen und sogar leichte Vorteile in einem Spiel sorgen kann. Ein netter Bonus ist eine mögliche Deaktivierung der Windows-Taste, damit man nicht versehentlich aus dem Spiel rutscht. Auf ergonomische Hilfsmittel sollte immer gesetzt werden, um ein angenehmeres Spielgefühl zu haben und Ermüdungserscheinungen der Hand vorzubeugen.

Zu faul zum lesen? Hier ein praktisches Video:

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