Die besten PS4 Ladestationen 2021

Auch im Jahr 2021 – nach Release der PS5 – ist die PlayStation 4 aktuelle denn je. Vor allem jetzt können Gamer*innen richtig zuschlagen. Ich bin mir sicher, dass Du auf der Suche nach einer Ladestation für die PS4 bist. In diesem Artikel stelle ich Dir die besten Modelle vor. Auch erkläre ich Dir, worauf Du beim Kauf achten solltest.

Wozu brauche ich eine Ladestation?

Eine Ladestation ist, wie der Name bereits sagt, ein stationäres Gerät, indem die Gamepads der Heimkonsole geladen werden können. Mittlerweile bieten auch für die PlayStation 4 eine Reihe von Herstellern verschiedene Ladestationen an, die alle in unterschiedlichen Preisklassen rangieren und auf verschiedene Techniken setzen, damit der Controller vor dem Spiel auch vollständig geladen ist. Jede davon hat ihre Vor- und Nachteile, meistens fällt die Entscheidung über die „richtige“ Ladestation darüber, worauf der Nutzer, also Du, am meisten wert legt. Ein paar Dinge gibt es aber vor dem Kauf dennoch zu beachten. Wir stellen Dir die wichtigsten Unterschiede und einige Ladestationen vor, damit Du entscheiden kannst, was am besten zu deiner Konsole passt. Denn die Anschaffung einer Ladestation hat auf jeden Fall ihre Vorteile.

Bereit zum Einsatz

Der größte Vorteil liegt natürlich auf der Hand. Legt man die Controller vor oder nach dem Spielen regelmäßig in die Ladestation, so werden die Controller zuverlässig geladen. Wenn man zwei Controller besitzt, so lässt sich zum Beispiel ein Controller laden, während mit dem anderen gespielt wird. Sollte der Spielcontroller gewechselt werden, kann dieser schnell gegen den geladenen Controller gewechselt werden, während der leere Controller erneut geladen wird.

Damit kommen wir zum zweiten Vorteil, denn so ziemlich jede Ladestation ermöglicht das gleichzeitige Laden mehrerer Controller, während dafür nur ein oder sogar gar kein USB-Anschluss an der Konsole benötigt wird. Bekannterweise hat die PlayStation 4 an der Front zwei Anschlüsse, die mit dem Laden von 2 Controllern per Kabel schnell belegt wären. Falls die Ladestation einen USB-Anschluss benötigt, fungiert sie an dieser Stelle wie ein USB-Verteiler. So können mit zwei Ladestationen über die beiden Anschlüsse zum Beispiel mindestens vier Controller geladen werden.

Ladestationen bringen Ordnung

Eine Ladestation macht es aber auch viel einfacher, seine Konsole und Controller stets geordnet zu halten. Bei den meisten Ladestationen werden die Controller zum Laden in Ladebuchten eingelegt und vermeiden unnötiges Gewirr durch verlegte Ladekabel. Jüngere Kinder könnten so zum Beispiel lernen, die Gamepads nach dem Spielen wieder zur Ladestation zu bringen und helfen so bei der Ordnung. Aber auch optisch ist eine Ladestation die schönere Alternative zu wild rumliegenden Kabeln.

Die meisten Stationen sind nämlich nicht nur funktionell, sondern auch modern designt und manchmal sogar mit transparenten Elementen und LEDs versehen, die zur entsprechenden Konsole passen (im Fall der PS4 oft blau). Andere Ladestationen erlauben neben dem Verstauen von Controllern auch noch anderes Zubehör, um den PlayStation-Platz noch zusätzlich zu organisieren. Grade ab mehreren Controllern, oder wenn man ein Problem mit der Organisation der Technik hat, macht eine Ladestation also durchaus Sinn.

Brauche ich einen USB-Anschluss…

Wenn Du jetzt also eine Ladestation kaufen willst, wirst Du bemerken, dass es eine ganze Menge an Modellen gibt, die eine Menge Eigenschaften und Feinheiten haben. Am wichtigsten sollte dabei natürlich sein, dass die Controller durchgehend und zuverlässig geladen werden. Das wichtigste Merkmal einer Ladestation ist daher, ob sie per USB (über die Konsole) oder per Netzanschluss (über eine freie Steckdose) mit Strom versorgt wird.

Wenn Du die Ladestation mit einem freien USB-Steckplatz an deiner Konsole verbinden musst, so belegt sie einen Port und lädt über diesen gleichzeitig mehrere Controller, solange die Konsole selbst mit Strom versorgt wird. Das bedeutet aber auch: Wenn die Konsole aus ist, bekommen die Controller auch keinen Strom und werden nicht geladen. Bei der PlayStation 4 lässt sich das allerdings über die Standby-Funktionen, also auch die Stromversorgung der USB-Ports im Konsolenstandby, in den Konsoleneinstellungen anpassen.

… oder ein Netzteil?

Viele Ladestationen haben statt einem USB-Kabel einen eigenen Netzstecker. Das bedeutet, dass die Ladestation über eine Steckdose an das Stromnetz angeschlossen wird. Dadurch werden die Controller auch mit Strom versorgt, wenn die Konsole völlig ausgeschaltet ist. Interessant ist das zum Beispiel für diejenigen, die ihre Geräte ungerne im Standby-Modus laufen lassen. Außerdem belegt eine Ladestation mit Netzanschluss keinen der USB-Ports der Konsole und lässt so mehr Platz für Headsets, Arcade-Sticks und anderes Zubehör, dass einen USB-Anschluss benötigt. Auch hier ist allerdings die Voraussetzung, dass Du eine freie Steckdose brauchst, um die Ladestation anzuschließen.

Eine USB-Ladestation lässt sich aber mit einem entsprechenden Adapter auch an eine Steckdose anschließen, zur Not muss man dieses aber dann seperat nachkaufen. Im Idealfall ist die Ladestation deshalb direkt mit einem Netzstecker ausgestattet, um möglichst viele USB-Ports der Konsole freizuhalten und eine sichere (und manchmal schnellere) Controllerladung zu garantieren. Hast Du keine freie Steckdose an der Konsole, so ist eine USB-Ladestation besser für Dich geeignet.

Ladebucht oder Induktion?

Auch wie die Controller geladen werden unterscheidet sich von Modell zu Modell. Am Häufigsten werden bei Ladestationen kleine Plastikzusätze mitgeliefert, die Du in den Mini-USB-Port an der Oberseite eures Controllers steckt. In diesen Plastikzusätzen befinden sich Kontakte, die sich beim Einlegen des Controllers in die Ladebucht verbinden und den Controller so laden. Der Vorteil daran ist, dass Du nicht lange mit dem eigentlichen, kleinen Anschluss deines Controllers rumhantieren musst, da der Plastikzusatz genau passt und der Controller ohne Aufwand in die Ladestation eingelegt werden kann. Innerhalb der Ladestation liegen die Controller sicher und fest. Bei billigeren Geräten können die Ladekontakte allerdings verbiegen, wodurch beim Laden ein Wackelkontakt entstehen kann.

Die Alternative dazu sind Induktionsladestationen. Auch hier wird ein Zusatz mit dem Controller verbunden, geladen wird der Controller allerdings durch das Legen auf die Ladeoberfläche. Die Kontakte können dabei nicht beschädigt werden, die Controller sind allerdings nur aufgelegt und können relativ einfach herunter geworfen werden.

Das Original: Die Dualshock 4 Ladestation von Sony

Natürlich bringen Sony zu ihrer eigenen Spielkonsole auch eine offizielle Ladestation raus. Die liegt preislich wie erwartet etwas oberhalb anderer Ladestationen von Drittherstellern, bietet dafür aber auch Qualität. Die Station wird per Netzstecker mit Strom versorgt, lädt zwei Controller gleichzeitig und ist von der PS4 unabhängig. Geladen werden die Controller durch das Einrasten in die Ladestation über den Multi-Headsetanschluss an der Unterseite des Controllers. Dadurch werden die Controller feste und zuverlässig verbunden. Ladeanzeigen hat die Station nicht, der Ladestatus wird allerdings durch die Lightbar des Controllers selbst angezeigt. Alles in allem bietet die Station vieles, wodrauf man als Spieler wert legt: Funktion und Qualität, mit einer schlichten, schwarzen Optik, die zum Design der PS4 passt, auch wenn man dafür dann ein wenig mehr zahlt.

Die Elegante: Die Induktionsladestation von Nyko

Für Kabelhasser ist die Induktionsladestation von Nyko ein Traum, denn zum Laden von zwei PS4-Controllern kommt die Station absolut ohne jegliche Kabel aus. Die Ladestation wird mit beiden USB-Anschlüssen an der Front der Konsole verbunden und liegt wie eine angeschrägte, mattschwarze Platte auf der Oberseite der Konsole auf. Die Controller werden nach dem Verbinden des Micro-USB-Dongles durch einfaches Auflegen auf die Ladeplatte geladen. An der Vorderseite der Station zeigen zwei LEDs den Ladestatus jedes einzelnen Controllers (Vollständig geladen und „Wird geladen“) an. Zwei weitere USB-Anschlüsse sind in der Rückseite der Station verbaut, sodass die Station im Grunde keinen Anschluss belegt, diese aber zur Rückseite der Konsole verlagert.

Der Hingucker: Der PS4 Games Tower von numskull

Der PS4 Games Tower von numskull ist zwar die teuerste unserer vorgestellten Ladestationen, bietet dafür aber ein interessantes Extra. Der Turm bietet nämlich nicht nur Ladeplatz für zwei Controller an der Spitze, in dem Turm selber kannst Du außerdem noch 10 deiner Lieblingsspiele verstauen und präsentieren. Der Turm selber ist mattschwarz und stabil, außerdem passt er gut zum modernen Design der PlayStation. An der Oberseite befinden sich zwei Ladebuchten, in denen die Controller per Micro-USB-Kontakt geladen werden. Der Tower ist von der Playstation 4 unabhängig und wird über ein eigenes Netzteil mit Strom versorgt. Die Ladestation an der Oberseite ist darüber hinaus abnehmbar und der Tower blitzschnell auf- und abbaubar. Wenn es ein Problem geben sollte, dann nur, dass nicht mehr als 10 Spiele in den Turm passen!

Die Günstige: Die Twin Docking Station von Venom

Auch Gamingzubehör-Hersteller Venom schickt mit der Twin Docking Station eine Ladestation ins Rennen. Die Docking-Station wird über das beigelegte USB-Anschlusskabel an die PS4 angeschlossen und versorgt zwei Controller gleichzeitig über die mitgelieferten Dongles mit Strom. Der Ladezustand beider Controller wird über zwei zweifarbige LEDs (rot bei Ladevorgang, blau bei voller Ladung) an der Front der Station angezeigt, die optisch so gut zur PS4 passen wie das matte Schwarzfinish. Damit tut die Ladestation genau das was sie soll: Die Controller werden nach dem Spielen angedockt und geladen, bis sie voll sind. Dafür ist das kleine Gerät außerdem sehr preisgünstig.

Das Fazit!

Mit dem Erfolg einer Konsole wie der PS4 wird selbstverständlich auch kräftig Zubehör dafür vertrieben. Während manche Anschaffungen rundum die eigene Gaming-Maschine allerdings manchmal zumindest fragwürdig erscheinen, so macht der Kauf einer Ladestation für die eigenen Controller eigentlich bei jedem Konsolenbesitzer Sinn. Die praktischen Geräte schränken den Kabelsalat am Fernseher ein, sorgen für eine zuverlässige Akkuladung der Gamepads und sind außerdem auch oft noch echte Hingucker neben deiner Konsole. Mit Kaufpreisen von etwa 15 bis 30 Euro sind Ladestationen aber auch tolle Geschenkideen für Konsolenbesitzer, die schon sämtliche neusten Games besitzen, grade wenn diese mehrere Controller besitzen.

Und welche Station ist die beste?

Welche Station es denn sein soll, muss letzten Endes jeder selbst entscheiden. Manche Stationen bieten auch noch weiteren Funktionsumfang und verbauen zum Beispiel Dockanschlüsse für das Laden von Move-Controllern, die für die Benutzung der PlayStationVR-Brille benötigt werden. Andere haben einen externen Konsolenlüfter oder weitere USB-Hubs verbaut. Im Endeffekt muss man jedoch immer entscheiden, was Sinn macht und wofür wohl möglich unnötig mehr gezahlt wird.

Puristen können sich mit gutem Gewissen die Sony-Station zulegen und werden damit garantiert nicht unzufrieden sein. Sparfüchse finden gute Alternativen von Drittherstellern wie zum Beispiel Venom, die oft mit extravaganteren Designs daherkommen, wenn das etwas für einen ist. Eine Induktionsstation wie die von Nyko wirkt etwas eleganter, ausserdem ist das einfache „Ablegen und Aufladen“-Prinzip an Komfort vermutlich so lange nicht zu überbieten, bis wir Controller während des Spielens drahtlos laden können. Wer dagegen lieber seine Lieblingsspiele in Szene setzt, der legt sich den Games-Tower von numskull zu und hat einen echten Hingucker im Regal stehen.