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Zuletzt aktualisiert 27. Februar 2024

Pokerregeln für Anfänger: einfach & verständlich erklärt

Dieser Artikel wurde speziell entworfen, um Neulingen in der Welt des Pokers einen einfachen und klaren Leitfaden zu bieten. Hier erfahrt ihr alles, was ihr zum Starten braucht:

  • Die Grundlagen des Pokerspiels: Wie das Spiel aufgebaut ist und wie eine typische Runde abläuft.
  • Die verschiedenen Pokerhände: Welche Hände es gibt und welche die stärksten sind.
  • Die Pokerregeln für verschiedene Varianten: Unterschiede und Besonderheiten von Texas Hold’em, Omaha und anderen beliebten Pokerarten.
  • Strategien und Tipps für Anfänger: Wie ihr euer Spiel verbessern und gegen erfahrene Spieler bestehen könnt.

Die wichtigsten Grundlagen beim Texas Hold´em Poker

Texas Hold’em Poker ist eine der bekanntesten und am meisten gespielten Pokervarianten weltweit. Es ist ein faszinierendes Spiel, das sowohl Geschick als auch Strategie erfordert. Hier sind die wichtigsten Grundlagen, die ihr kennen solltet:

Zunächst beginnt jede Runde Texas Hold’em mit zwei Pflichteinsätzen, den sogenannten „Small Blind“ und „Big Blind“. Diese Einsätze werden vor dem Austeilen der Karten von den beiden Spielern links vom Dealer platziert.

Anschließend erhält jeder Spieler zwei private, verdeckte Karten. Diese Karten, auch „Hole Cards“ genannt, sind nur für den jeweiligen Spieler sichtbar.

In Texas Hold’em gibt es vier Wettrunden: Preflop, Flop, Turn und River. In jeder dieser Runden habt ihr die Möglichkeit zu setzen, zu erhöhen, zu passen oder zu checken, je nachdem, wie stark ihr eure Hand einschätzt.

Im Laufe des Spiels werden fünf Gemeinschaftskarten, die sogenannten „Community Cards“, offen auf den Tisch gelegt. Sie sind für alle Spieler sichtbar und können zur Bildung der Pokerhand verwendet werden.

Das ultimative Ziel im Texas Hold’em ist es, die bestmögliche Fünf-Karten-Hand zu bilden. Dies geschieht durch eine Kombination eurer Hole Cards und der Community Cards.

Schließlich, wenn nach der letzten Wettrunde noch mehr als ein Spieler im Spiel ist, kommt es zum Showdown. Die Spieler zeigen ihre Karten und der Spieler mit der besten Hand gewinnt den Pot. Es ist wichtig zu beachten, dass der Pot bei gleichwertigen Händen geteilt wird.

Wo kann man Poker online spielen?

Es existieren viele Plattformen im Internet, wo Poker online gespielt werden kann, unter anderem beste Online Casinos. Dabei ist die Auswahl groß und reicht von Websites, die eine Vielzahl von Spielen und Turnieren für verschiedene Erfahrungsstufen anbieten, bis hin zu solchen, die spezielle Einführungen und Übungsspiele für Anfänger bereithalten. Beim Auswählen einer geeigneten Online-Pokerseite sollten Faktoren wie Sicherheit, die Vielfalt der angebotenen Spiele und die Benutzerfreundlichkeit der Plattform berücksichtigt werden.

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Der Ablauf eines Pokerspiels für Beginner

In diesem Abschnitt für Anfänger erklären wir Schritt für Schritt den Ablauf eines Pokerspiels. Von der Verteilung der Karten, über die Wettrunden bis hin zum abschließenden Showdown – wir decken alle wichtigen Aspekte ab, um euch den Einstieg in die faszinierende Welt des Pokers zu erleichtern.

Karten austeilen und Setzrunde

Zu Beginn eines Pokerspiels werden jedem Spieler zwei private Karten, die sogenannten „Hole Cards“, ausgeteilt. Danach beginnt die erste Setzrunde, auch „Pre-Flop“ genannt. Hier haben die Spieler die Möglichkeit zu setzen, zu erhöhen, zu passen oder zu checken, abhängig davon, wie stark sie ihre Karten einschätzen. Dieser Prozess setzt den Grundstein für die strategischen Entscheidungen, die im weiteren Spielverlauf getroffen werden müssen.

Flop

Nach der ersten Setzrunde folgt der „Flop“. Hier werden drei Gemeinschaftskarten offen auf den Tisch gelegt. Diese Karten sind für alle Spieler sichtbar und können zur Bildung der Pokerhand verwendet werden. Anschließend beginnt die zweite Setzrunde. Wie im Preflop haben die Spieler wieder die Möglichkeit zu setzen, zu erhöhen, zu passen oder zu checken, basierend auf der Stärke eurer Hand in Kombination mit den Gemeinschaftskarten.

Turn

Der „Turn“ ist die nächste Phase. Hier wird eine vierte Gemeinschaftskarte offen auf den Tisch gelegt. Diese Karte bietet den Spielern weitere Möglichkeiten, ihre Pokerhand zu verbessern oder ihre Strategie anzupassen. Nach dem Aufdecken des Turns folgt eine weitere Setzrunde, in der die Spieler erneut die Möglichkeit haben, zu setzen, zu erhöhen, zu passen oder zu checken, je nachdem, wie sie ihre Handchancen einschätzen.

River

Jetzt kommt der „River”! Hier wird die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte offen auf den Tisch gelegt. Mit dieser Karte habt ihr die letzte Chance, eure Pokerhand zu verbessern. Anschließend startet die letzte Setzrunde. Jetzt heißt es für euch nochmal: setzen, erhöhen, passen oder checken – je nachdem, wie stark ihr eure Hand einschätzt. Es wird spannend!

Showdown

Wenn nach der letzten Setzrunde noch mehr als ein Spieler im Spiel ist, zeigt jeder seine Karten. Die beste Pokerhand gewinnt den Pot. Falls mehrere Spieler die gleiche Hand haben, wird der Pot aufgeteilt. Jetzt zeigt sich, wer die richtigen Entscheidungen getroffen hat und wer das meiste Glück hatte. Es ist der spannendste Moment des Spiels!

Rangfolgen der Pokerhände im Überblick

Sicher, hier sind die Pokerhände in absteigender Reihenfolge aufgelistet:

  • Royal Flush: Das ist die höchste Hand im Poker. Sie besteht aus den Karten A, K, Q, J, 10, alle in derselben Farbe.
  • Straight Flush: Fünf aufeinanderfolgende Karten derselben Farbe. Zum Beispiel: 6, 7, 8, 9, 10, alle Herz.
  • Vierling (Four of a Kind): Vier Karten mit demselben Wert. Zum Beispiel vier Damen.
  • Full House: Drei Karten eines Werts und zwei Karten eines anderen Werts. Zum Beispiel drei Siebenen und zwei Zehnen.
  • Flush: Fünf Karten derselben Farbe, nicht in Reihenfolge.
  • Straße (Straight): Fünf aufeinanderfolgende Karten verschiedener Farben. Zum Beispiel: 4, 5, 6, 7, 8.
  • Drilling (Three of a Kind): Drei Karten mit demselben Wert. Zum Beispiel drei Könige.
  • Zwei Paare (Two Pair): Zwei verschiedene Paare. Zum Beispiel zwei Asse und zwei Neunen.
  • Ein Paar (One Pair): Zwei Karten mit demselben Wert. Zum Beispiel zwei Buben.
  • Hohe Karte (High Card): Wenn keine der oben genannten Hände erreicht wird, gewinnt die höchste Karte.

Jede dieser Hände hat einen bestimmten Rang in der Hierarchie des Pokers. Kenntnisse dieser Ränge sind entscheidend für die Strategie des Spiels.


Poker Vokabeln: Alle wichtigen Poker Begriffe auf einen Blick

Hier sind einige wichtige Poker-Begriffe, die ihr als Spieler unbedingt kennen solltet, etwas ausführlicher erklärt:

  • Ante: Ein vorgeschriebener Einsatz, den ihr alle vor Beginn einer Hand zahlen müsst. Es handelt sich um eine Art Startgebühr, die das Spiel interessanter macht, indem sie den Pot von Anfang an füllt.
  • Blinds: Pflichteinsätze, die vor dem Austeilen der Karten von zwei Spielern gezahlt werden. Es gibt einen „Small Blind“ und einen „Big Blind“, der normalerweise doppelt so hoch ist wie der Small Blind.
  • Check: Keinen Einsatz tätigen, aber im Spiel bleiben. Wenn niemand vor euch gesetzt hat, könnt ihr „checken“ und die Aktion an den nächsten Spieler weitergeben.
  • Call: Den Einsatz eines anderen Spielers gleichziehen. Damit bleibt ihr im Spiel, ohne euren Einsatz zu erhöhen.
  • Raise: Den Einsatz eines anderen Spielers erhöhen. Dies signalisiert, dass ihr eine starke Hand habt (oder zumindest so tun möchtet).
  • Fold: Die Hand aufgeben und alle Ansprüche auf den Pot verlieren. Manchmal ist es besser, seine Verluste zu begrenzen und auf die nächste Runde zu warten.
  • Pot: Der Gesamtbetrag der Einsätze, die während einer Hand gemacht wurden. Das Ziel des Spiels ist es, diesen Pot zu gewinnen.
  • All-In: Alle verbleibenden Chips in den Pot setzen. Ein riskanter Zug, der das Spiel entweder sofort beenden oder euch in eine starke Position bringen kann.
  • Dealer: Die Person, die die Karten austeilt. Im Heimspiel wechselt diese Rolle oft von Runde zu Runde.
  • Flop: Die ersten drei Gemeinschaftskarten, die nach der ersten Setzrunde aufgedeckt werden.
  • Turn: Die vierte Gemeinschaftskarte, die nach der zweiten Setzrunde aufgedeckt wird.
  • River: Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte, die nach der dritten Setzrunde aufgedeckt wird.
  • Showdown: Der Moment, in dem alle verbleibenden Spieler ihre Karten zeigen, um den Gewinner zu bestimmen. Dies geschieht nach der finalen Setzrunde.

Tischeinsätze und Einsatzlimits: High Stakes vs Low Stakes

Hier sind einige Informationen und Tipps zu Tischeinsätzen und Einsatzlimits, speziell für Poker-Neulinge:

  • High Stakes vs Low Stakes: Bei „High Stakes“-Spielen geht es um hohe Einsätze, während „Low Stakes“-Spiele für Spieler mit kleinerem Budget oder weniger Erfahrung geeignet sind. Die Wahl zwischen High und Low Stakes hängt von eurem Komfortniveau, eurer Erfahrung und natürlich eurem Budget ab.
  • Wichtigkeit der Tischeinsätze: Die Höhe der Tischeinsätze kann die Dynamik und Strategie des Spiels stark beeinflussen. Bei Spielen mit hohen Einsätzen könnt ihr viel gewinnen, aber auch viel verlieren. Bei Spielen mit niedrigen Einsätzen ist das Risiko geringer, aber auch die potenziellen Gewinne sind kleiner.
  • Einsatzlimits: Einige Spiele haben Einsatzlimits, die festlegen, wie viel ihr in einer bestimmten Runde setzen könnt. Diese Limits können dazu beitragen, das Spiel unter Kontrolle zu halten und zu verhindern, dass jemand das Spiel mit übermäßig hohen Einsätzen dominiert.

Und hier noch ein paar Tipps für Anfänger:

  • Beginnt mit Low Stakes: Wenn ihr neu im Poker seid, empfehlen wir euch, mit Spielen mit niedrigen Einsätzen zu beginnen. So könnt ihr das Spiel lernen und Erfahrungen sammeln, ohne zu viel Geld zu riskieren.
  • Versteht die Einsatzstruktur: Bevor ihr an einem Spiel teilnehmt, solltet ihr die Einsatzstruktur verstehen. Wie hoch sind die Blinds? Gibt es ein Einsatzlimit? Diese Faktoren können eure Strategie beeinflussen.
  • Bleibt innerhalb eures Budgets: Setzt euch vor dem Spiel ein Budget und haltet euch daran. Es kann verlockend sein, mehr zu setzen, besonders wenn ihr verliert, aber das kann schnell zu großen Verlusten führen.
  • Seid geduldig: Poker ist ein Spiel der Geduld. Ihr müsst nicht jede Hand spielen. Wartet auf gute Hände und macht eure Züge mit Bedacht.

Aktives Spiel vs passives Spiel: Welche Optionen gibt es?

„Aktives Spiel“ im Poker bezieht sich auf häufiges Setzen und Erhöhen, um Druck auf die Gegner auszuüben. Es ist oft aggressiv und risikoreich. „Passives Spiel“ hingegen bedeutet, oft zu checken und zu callen, anstatt zu erhöhen. 

Diese Strategie ist eher zurückhaltend und abwartend. Beide Spielstile haben ihre Vor- und Nachteile und können je nach Situation und den gehaltenen Karten effektiv sein. Es ist wichtig, beide Stile zu verstehen und flexibel einzusetzen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu den Grundregeln beim Poker

Wie viele Leute braucht man zum Pokern?

Mindestens zwei Spieler sind für ein Pokerspiel notwendig, aber es wird oft mit bis zu zehn Spielern gespielt.

Wie viele Karten bekommt man beim Pokern?

Im klassischen Texas Hold’em Poker erhält jeder Spieler zwei private Karten, auch „Hole Cards“ genannt.

Wer beginnt beim Poker?

Das Spiel beginnt mit dem Spieler links vom Big Blind. Dieser Spieler hat die erste Möglichkeit zu setzen.

Was ist höher: Full House oder Flush?

Ein Full House (drei Karten eines Ranges und zwei Karten eines anderen Ranges) ist höher als ein Flush (fünf Karten der gleichen Farbe).

Wer fängt an beim Pokerspiel?

Nach dem Austeilen der Karten beginnt der Spieler links vom Big Blind mit dem Setzen.

Welches ist die höchste Karte beim Poker?

Das Ass ist die höchste Karte im Poker, kann aber auch als niedrigste Karte in einer Straight dienen.

Was sind gute Karten beim Pokern?

Starke Starthände sind zum Beispiel hohe Paare wie Asse, Könige, Damen, oder hohe verbundene Karten wie Ass-König oder Königin-Bube.

Wie oft darf ich erhöhen?

In No-Limit Poker könnt ihr so oft erhöhen, wie ihr wollt, solange ihr genug Chips habt.

Wie viele Chips gibt es beim Poker?

Die Anzahl der Chips variiert je nach Spiel und Veranstaltung. Bei einem Heimspiel könnten es 100-500 Chips pro Spieler sein.