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Hearthstone im Test – Unser Review

Ich mag Online-Sammelkartenspiele. Auch, wenn ich das erst recht spät festgestellt habe: Um genau zu sein erst durch das Spiel The Witcher 3 und das integrierte Spiel Gwint im vergangenen Jahr. Seitdem jedoch ist Hearthstone von Blizzard kaum noch aus meiner “Abend-Routine” wegzudenken. Einfach aus folgenden, guten Gründen.

Darum geht es in Hearthstone

Bei Hearthstone: Heroes of Warcraft handelt es sch um ein Free-to-play-Spiel des US-amerikanischen Entwicklers Blizzard Entertainments. Anders als bei den meisten Free-to-play-Spiels, gilt hier ausnahmsweise nicht unbedingt das free-to-play-pay-to-win Prinzip. Die Taktik steht immernoch im Vordergrund. Das Spiel beinhaltet über 800 Spielkarten mit einer Auswahl an Dienern, Waffen und Zaubern, die auf Warcraft basieren. Zu Beginn des Spiels haben beide Helden 30 Lebenspunkte, die es zum Siegen auf Null zu setzen gilt. Das geschieht durch das Auspielen von Dienern, Zaubern und Heldenfähigkeiten.

So funktioniert das Online Kartenspiel Hearthstone

Vor einer Partie kann der Spieler für jede seiner 9 Klassen (Magier, Krieger, Priester, Schurke, Hexenmeister, Schamane, Druide oder Jäger) aus seinen bereits gesammelten Karten ein Deck zusammenstellen, oder natürlich eines der Standart-Decks benutzen (nicht zu empfehlen). Bei den Zusammenstellen der Decks gehts vor allem um Taktik und Strategie: Setzt man darauf, den Gegener bereits zu Beginn mit möglichst vielen “schwächeren Karten” in die Ecke zu zwängen, möchte man vor allem auf Zauber bauen oder lässt man es drauf ankommen und spielt erst gegen Ende seine stärkeren Karten aus? Dafür kann der Spieler aus klassenspezifischen Zaubern, Waffen und Dienern und klassenunabhängigen Dienern auswählen.

Doch das soll’s noch nicht gewesen sein, nein! Zusätzlich kann der Spieler seine eigenen Karten “zerstören” und mit den Materialien, die er daraus gewinnt, neue Karten craften. Es gibt insgesamt drei große Spielmodi: Spielen, Soloabenteuer (Fluch von Naxxramas, Der Schwarzfels, Die Forscherliga) und Arena. Jeder dieser Modi bietet seine eigenen Tücken: In Spielen hat man die Wahl zwischen Ungewertet und Gewertet, wobei man sich bei “Gewertet” mit ranggleichen Gegnern misst, um Ränge aufzusteigen. Im Modus Soloabenteuer kann man sich für den Übungsmodus oder verschiedene Abenteuer (s.o.) entscheiden, wobei wiederrum neue Karten freigeschaltet werden können. Der letzte Modus, Arena, ist (bis auf das erste Mal) kostenpflichtig. Entweder man ist bereit 150 Gold zu blechen oder eben Echtgeld.

Darum gefällt Hearthstone uns so gut

Gerade in den letzten Tagen, wenn ich keine Zeit hatte mich in ein so großes Spiel wie zum Beispiel in Fallout 4 reinzufuchsen, kam mir Hearthstone sehr gelegen. Das Spiel ist komplex, aber nicht zu komplex, um die Lust daran zu verlieren. Die Spiele sind anspruchsvoll, haben viele Wendungen und die Gegner haben immer wieder Überraschungen auf Lager, von denen man selbst lernen kann. Man kann das Spiel super ein-zwei Runden abends auf der Couch beim Fernsehen spielen, aber genauso gut konzentriert auf der nächsten Lan. Hearthstone ist was für Nebenbei, aber deshalb nicht so lasch wie die meisten Handyspiele. Mir gefällt das Spielprinzip einfach tierisch gut und es macht Spaß, sich mit seinen Freunden oder auch völlig Fremden zu messen und sein Deck nach und nach zu verbessern. Ich persönlich spiele zum Beispiel am liebsten als Druide oder Magier.

Gut
  • Schöne Aufmachung
  • Ansprechende Musik
  • Durchdachtes Kartensystem
  • Hoher Sammelsuchtfaktor
  • Viele Spiel-Strategien möglich
Schlecht
  • Viel Glücksspiel
  • Free-to-play-pay-to-win Prinzip
8
Toll
Geschrieben von
Vollzeitgeek, Motion Picture-Enthusiastin und Pixelfreundin Sarah ist mit dem Gaming aufgewachsen. Besonders gerne befasst sie sich heute mit RPGs, Adventure Games, Simulationen und Strategiespielen. Der Xbox One Controller und die PC-Maus sind dabei ihre stetigen Begleiter.

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