Sportspiele und Gehirnjogging: Wie uns Videospiele gut tun können

Wir reisen etwa 20 Jahre in die Vergangenheit, in die Zeit vom Nintendo 64 oder der ersten Playstation. Damals war das Spielen von Videogames bei Weitem nicht so verbreitet wie heute. Vor allem an Bewegung beim Spielen war damals nicht wirklich zu denken.

Heute hat sich die Situation allerdings stark verändert. Videospiele sollen nicht nur einen Zeitvertreib für uns darstellen, sondern auch nützlich sein. Spieleentwickler haben es sich dabei zur Aufgabe gemacht, den gesamten Körper und das Köpfchen zu fördern und zu fordern.

Gehirnjogging für alle Altersklassen

Spätestens, seitdem Dr. Kawashimas Gehirnjogging im Jahr 2007 für den Nintendo DS herauskam, wissen wir, dass man mit Hilfe von Videospielen sein Gehirn trainieren kann. Hier werden mit kleinen Aufgaben und Rätseln die grauen Zellen in Schwung gebracht. Mittlerweile gibt es eine aktuelle Version für die Nintendo Switch. Das Spiel ist seinem Konzept treu geblieben, das sich sowohl an jüngere als auch ältere Generationen richtet, die einfach im Kopf fit bleiben möchten.

Wirft man einen Blick zurück, galt doch sehr lange die Meinung, dass Videospiele dumm machen. Das stimmt so allerdings nicht mehr. Laut dem Wissenschaftler Alberto Posso haben beispielsweise Jugendliche, die Computerspiele oder Videospiele zocken, bessere Noten in Mathe und anderen Naturwissenschaften sowie ein besseres Leseverständnis.

Es geht aber noch weiter: Laut der Neurowissenschaftlerin Simone Kühn vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin werden durch das Spiel „Super Mario 3D“ räumliche Vorstellung, strategisches Planen und spezielle Hirnregionen, die bei der Steuerung mit den Daumen angeregt werden, geschult.

Strategisches Denken und dabei sogar gewinnen

Strategisches Denken kann man auf vielfältige Weise, beispielsweise auch beim Poker, trainieren. Hier geht es darum, spezielle Strategien aufzubauen, um die anderen Spieler auszutricksen und selbst mit einem schlechten Blatt einen Sieg einzufahren.

Um diese Fähigkeiten zu üben, kann man sich ganz einfach bei Online Casinos anmelden. Auf diesem Weg kann man sogar noch Geld dazu gewinnen. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass die Portale vertrauenswürdig sind. Denn auch hier gibt es einige schwarze Schafe. Auf der anderen Seite kann man bei seriösen Anbietern von Neukundenrabatten oder einem Casino Bonus Code profitieren.

So kann man auf eine spielerische Art und Weise strategisches Denken trainieren. Das kann einen im privaten und im beruflichen Leben weiterbringen. Wenn man dabei noch ein paar Euro dazu gewinnt, umso besser.

Daneben gibt es natürlich auch Puzzles und diverse Aufgaben in klassischen Brettspielen, die das Gehirn fordern und auch mit Videogames kann man das strategische Denken schulen. Als erstes denkt man wohl hierbei an Strategiespiele oder Wirtschaftssimulationen, die einem im echten Leben helfen können, um die Ecke zu denken. Die strategischen Erfahrungen aus dem Videospiel werden ins echte Leben transferiert.

Fitness am heimischen Bildschirm

Mittlerweile ist es beim Zocken an Konsolen nicht mehr so, dass man nur auf der Couch herumsitzt und sich nicht bewegt. Dank ausgeklügelter Techniken, bei denen die Bewegungen der Spieler registriert werden, kann man sich sogar mit Videospielen körperlich fit machen. Der Vorreiter dabei ist wohl das Spiel „Wii Fit“ für die Nintendo Wii. Unter anderem mit Hilfe des sogenannten Balance Boards und den Controllern, die Bewegungen registrieren, werden spezielle Übungen ausgeführt, um den Körper in Form zu bringen.

Aber auch andere Konsolenhersteller haben sich nach und nach dem Thema Fitness angenommen. Bei der Xbox One wird Bewegung über die Kinect-Kamera registriert. Kombiniert mit Spielen wie „Shape Up“ oder „Just Dance“ bekommt man auf diese Weise ein spielerisches Workout im Wohnzimmer. Ähnliche Konzepte verfolgte Sony mit den Playstationmodellen 2, 3 und 4 bei EyeToy oder Move.

Mehr Bewegung ins Videospiel bringen

Es ist wohl absehbar, dass mehr Bewegung ins Videospielen kommen wird. Die verschiedenen Realitäten werden es wohl immer weiter ermöglichen. Vor allem das Konzept der virtuellen Realität wird uns zum Bewegen anregen. Denn die Bewegungen, die wir in unserer Realität machen, werden von den Charakteren im Spiel übernommen. Nicht nur werden wir also mit Virtual Reality immer weiter in die Spielwelt gezogen, sondern werden angeregt, uns beim Spielen zunehmend körperlich einzubringen.

Ausflug in eine andere Welt baut Stress ab

Ganz unabhängig von der Bewegung steht beim Videospielen doch eine Sache wirklich im Vordergrund: das Abtauchen in eine andere Welt. Ganz ähnlich wie bei Büchern oder Filmen, helfen uns Videospiele den Alltag zu vergessen. Dadurch, dass wir selbst in das Spiel involviert sind, ist das wohl noch besser möglich, als bei anderen Medien. So lässt sich perfekt Stress abbauen. Das ist mittlerweile durch mehrere Studien belegt worden.

Außerdem: Wenn wir das nächste Level erreichen, wird unser Belohnungssystem aktiviert. Das schüttet Glückshormone aus, wodurch Stresshormone überlagert oder sogar abgebaut werden. Gleichzeitig werden wir so sehr ins Spiel hineingezogen, dass wir das, was uns stresst, erst einmal vergessen und es uns nach dem Zocken möglicherweise weniger stressig erscheint.